Der Landtagswahlkreis 24

Folgende Städte und Gemeinden gehören dem Wahlkreis 24 (Teltow-Fläming II) an:

  • das Amt Dahme/Mark
  • die Stadt Jüterbog
  • die Stadt Luckenwalde
  • die Gemeinde Niederer Fläming
  • und die Gemeinde Niedergörsdorf.

Bei der Landtagswahl 2004 wählten Kornelia Wehlan hier 8465 Bürgerinnen und Bürger und ermöglichten ihr so über das Direktmandat den Einzug in den Landtag Brandenburg.

 
 

Kornelia Wehlan für den Wahlkreis 24

IHRE linke Stimme im Landtag Brandenburg

Zur Person

Kornelia Wehlan, Jg. 1961, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Luckenwalde, ist von Beruf Agraringenieurin. Sie ist seit 1999 Mitglied des Brandenburger Landtages, seit 2004 direkt gewählt im Wahlkreis 24, und verantwortet für ihre Fraktion DIE LINKE. den Fachbereich Agrarpolitik und ländliche Entwicklung. Sie setzt sich ein, dass Benachteiligungen der ostdeutschen Agrarstruktur verhindert werden und der ländliche Raum nicht abgehängt wird. Denn für sie gelten die Grundrechte und Ziele der Brandenburger Verfassung wie Arbeit und Strukturförderung, soziale Sicherung, Wohnung und Bildung, im ganzen Land.

Als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde engagiert sich Kornelia Wehlan kommunalpolitisch seit 1990 und seit 1998 auch als Abgeordnete des Kreistages Teltow-Fläming. Die Kommunalpolitik ist ihre Leidenschaft. „Hier vor Ort ist Heimat, für die man einsteht, auch in der Landespolitik.“, sagt sie. Mit ihrem Namen verbindet sich seit 1992 der Sozial- und Familienpass in Luckenwalde.


Liebe Wählerin, lieber Wähler,

es gibt viele gute Gründe, Ihre Stimme der LINKEN zu geben. Einige dieser Gründe haben wir in unserem Landtagswahlprogramm zusammengefasst.  Wir denken, dass ein Politikwechsel in Brandenburg dringend erforderlich ist. Denn wir wollen bessere Chancen, besonders für junge Menschen. Wir konzentrieren uns hierbei auf drei Bereiche:

Menschenwürdige Arbeit und Löhne haben Priorität.

Wir wollen, dass Menschen von ihrer Hände Arbeit gut leben können und nicht wie in unserem Landkreis, dass fast 3.000 Menschen trotz Beschäftigung zusätzliche Sozialleistungen beantragen müssen. DIE LINKE fordert seit Langem einen gesetzlichen Mindestlohn, weil Dumpinglöhne sittenwidrig sind und zu Altersarmut führen. Wir wollen gleiche Löhne in Ost und West und für Frauen und Männer. Wir wollen Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren und z. B. in Brandenburg durch 15.000 neue Stellen in einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor Erwerbslosen berufliche Perspektiven schaffen. Wir wollen kleine und mittelständische Unternehmen stark machen und den Zugang zu Krediten und öffentlichen Aufträgen verbessern. DIE LINKE setzt auf Erneuerbare Energien und die Renaturierung von Militärbrachen. Wir wollen Berlin für Brandenburger Agrarprodukte erschließen.

Konsequent sozial! Für die Überwindung von Armut. Hartz IV muss weg!

Soziale Gerechtigkeit kann sich nur dort entfalten, wo Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Wir wollen einen „Schutzschirm für Menschen“, nicht nur für Banken. Längst ist Armut besonders Kinderarmut in Brandenburg und Teltow-Fläming angekommen. Ca. 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen leben in Luckenwalde, Niedergörsdorf und Jüterbog von Hartz IV. Wir brauchen eine armutsfeste Grundsicherung für Kinder. Wir wollen die Wiedereinführung der Vermögens- und Börsenumsatzsteuer sowie die Rücknahme der Steuergeschenke für Spitzenverdiener. Es ist nicht einzusehen, dass die, die von Spekulationen profitiert haben, nicht zur Kasse gebeten werden. DIE LINKE will gerechte Renten, um Altersarmut zu verhindern und den Hartz-IV-Regelsatz anheben. Wir setzen uns für das Sozialticket ein, weil Mobilität nicht vom Geldbeutel abhängen darf. Die medizinische Versorgung muss für alle gesichert sein. Gebühren und Beiträge sind dem Maßstab der geringsten Bürgerbelastung zu unterwerfen. Der Rückgriff auf Altanschlüsse beim Abwasser muss verhindert werden.

Bildung ist die Schlüsselaufgabe. Kita-Förderung jetzt!

Brandenburgs Bildungssystem fehlt es an Qualität. Der Knackpunkt ist die Personalausstattung, und das in der Schule wie auch in der Kindertagesstätte. Bund und Länder müssen gemeinsam mehr Geld für Bildung bereitstellen. DIE LINKE steht für kleinere Klassen, mehr Förder- und Teilungsunterricht und größere Vertretungsreserven an den Schulen. Das fördert Qualität und verhindert Lehrerumsetzungen, wie Jahr für Jahr auch an unseren Schulen praktiziert. Wir wollen längeres gemeinsames Lernen und eine Schülerbeförderung ohne Elternbeiträge. Der Betreuungsschlüssel in den Kitas muss jetzt deutlich verbessert werden. Musikschulen brauchen eine bessere Ausstattung.
 

Liebe Wählerin , lieber Wähler,

unser Landtagswahlprogramm ist umfassender als der Platz auf dieser Seite hergibt. Ich stehe Ihnen deshalb gern Rede und Antwort zu uns und unseren inhaltlichen Schwerpunkten. Als Ihre direkt gewählte Landtagsabgeordnete im Wahlkreis 24 möchte ich mich auch zukünftig einbringen.

Luckenwalde, Jüterbog, der Amtsbereich Dahme und die Gemeinden Niedergörsdorf und Niederer Fläming brauchen eine starke Stimme im Land.

Ihre

Ein Interview ...

Kornelia Wehlan im Gespräch mit der Redaktion

Frau Wehlan, sie kandidieren das dritte Mal für den Landtag, dafür gibt es sicher einen Grund?

Es gibt nicht nur einen, sondern viele Gründe. Der erste Grund ist natürlich die Verteidigung des ersten Direktwahlmandates für DIE LINKE in Teltow-Fläming. Zweitens ist es mein Fachbereich, für den ich stehe – die Agrarpolitik und der ländliche Raum. Und drittens macht mir die Arbeit im Landtag und im Wahlkreis immer noch Spaß und Freude. Es gibt nichts Schöneres, als sich für und mit Menschen zu engagieren. Dabei
schaue ich auf eine erfolgreiche Wahlperiode zurück. Und den Vertrauenszuwachs mit den Kommunalwahlen will ich unbedingt rechtfertigen. Dafür scheue ich keine Arbeit.

Sie haben von einer erfolgreichen Legislaturperiode gesprochen. Können sie das auch belegen?

Mit den Erfolgen ist das so eine Sache, denn die haben, wie Ihr wisst, viele Väter. In vielen Bereichen ist aber für die Menschen sichtbar geworden, dass die Hauptthemen unserer Partei – Arbeit – Bildung – Soziale Gerechtigkeit – nicht nur Wahlkampfthemen für uns sind, sondern Ziel unserer täglichen Arbeit. Natürlich erfüllt es mich mit Freude, dass der ländliche Schulstandort Dahme auch für das nächste Schuljahr erhalten bleiben konnte. Das war mein ständiges Mühen und Wirken im Kreistag und im Landtag. Oder als es um die Fördermittel für den Erlebnishof in Werder ging, das trägt auch meine Handschrift. Mit der „Forstreform“ gab es auch in meinem Fachbereich viel zu tun. Ohne Aufgabenkritik und Beschreibung der zukünftigen Geschäftsfelder werden 1.000 Arbeitsplätze abgebaut und 36 Millionen Euro an Zuschüssen gekürzt. Einstellungskorridor und Gemeinwohlleistungen im Forstbereich werden zu Fremdwörtern und das, obwohl die Landesregierung selbst Holzund Forstwirtschaft in Brandenburg als Kompetenzfeld benennt, was eigentlich besondere Förderungen beinhaltet. Was bleibt ist die Aushöhlung der Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen, die eigentlich im Landeswaldgesetz festgeschrieben sind.

Welche dringenden Aufgaben stehen vor der Linkspartei in Zeiten einer globalen Wirtschaftskrise?

Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, Armut zu verhindern und bestehende Armut abzubauen. Armut, besonders für Kinder, ist, wie der aktuelle Sozialbericht zeigt, längst in Teltow-Fläming angekommen. Wir haben in TF ca. 3.000 Kurzarbeiter. Die Auswirkungen werden nach Prognosen der Wirtschaftsinstitute spätestens im 2. Halbjahr spürbar. Wir müssen dann natürlich Ansprechpartner sein, aber auch deutlich sagen, wie wir uns Veränderungen vorstellen. Dazu haben wir mit dem Entwurf des Landtagswahlprogramms erste Schritte für eine neue Politik benannt. Und wir sind in unseren Schwerpunkten erkennbar – auch zukünftig; Arbeit, von der man leben kann, Armut verhindern und Bildung für alle, von Anfang an. Was den Wahlkreis betrifft, so steht die Fertigstellung der B 101 obenan. Aber auch, dass der ländliche Raum nicht weiter durch Landesentscheidungen abgehängt wird wie bei der Streichung der Grund- und Kleinzentren. Davon sind ja auch unsere Landstädte Baruth, Dahme und Trebbin betroffen, die sehr wohl Umlandfunktionen wahrnehmen.

Sie sind neben ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete eine erfolgreiche Kommunalpolitikerin. Besteht darin nicht ein Widerspruch?

Ganz im Gegenteil. Gerade in unserem Selbstverständnis der LINKEN ist die Kommunalpolitik die Wurzel für unser Tätig-Werden. Hier sind wir nah bei den Problemen der Menschen, kommen mit ihnen ins Gespräch, nehmen ihre Anregungen und ihre Sorgen auf. Ich kann darauf in meiner Landtagsarbeit nicht verzichten und es gibt mir auch die Gelegenheit, selbst zu spüren, wie Landes- und Bundesentscheidungen hier vor Ort wirken. Z. B. wenn der durch das Land verfügte Personalschlüssel bei Kitas nicht ausreicht oder die Mitfinanzierung des Bundes bei den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger zu gering ist und der Kreis – trotz hoher Verschuldung – wieder einspringen muss und zusätzliche Ausgaben hat. Das aktuell diskutierte Thema in meinem Fachbereich – die Agrardieselbesteuerung – wurde beispielsweise 2005 am Tisch des Bundesfinanzministers mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten gegen die großen Agrarstrukturen bzw. -betriebe geregelt. Heute tun SPD und CDU so, als ob sie davon nichts mehr wüssten. Im Landtag nutze ich die Möglichkeit, solche Art Probleme öffentlich zu machen und Antworten der Landesregierung abzuverlangen. Dazu habe ich bisher 119 mündliche und 40 kleine Anfragen gestellt und für die Fraktion 39 Debatten im Landtag geführt.

Bei ihrem Arbeitspensum erübrigt sich ja fast die Frage nach ihrer Freizeitbeschäftigung.

Da sind bei mir noch viele Wünsche offen. Wichtig aber ist für mich die Familie, besonders unsere Kinder und mein Mann. Auch mit meinen Geschwistern, den Kindern und Enkelkindern meiner Schwester und mit meiner Mutter möchte ich so viel Zeit wie möglich verbringen. Das liegt mir sehr am Herzen. Hier hole ich mir die Kraft für meine Arbeit.


12. Juli 2009

Konni Wehlan im Kompetenzteam von Kerstin Kaiser

Die LINKE Brandenburg hat heute auf ihrem Landesparteitag das Wahlprogramm zur Landtagswahl bei einer Enthaltung beschlossen. Die Delegierten hatten zuvor zahlreiche Änderungsanträge beraten. Im Vorfeld des Parteitages war in einem landesweiten Dialog mit Gewerkschaften, Vereinen und Initiativen über den Entwurf des Programms diskutiert worden.

Das nun beschlossene Programm enthält im Gegensatz zum Entwurf die klare Aussage, dass DIE LINKE für einen Politikwechsel bereit ist, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Außerdem wurden zwei weitere Schlüsselprojekte in das Programm aufgenommen (Gemeinschaftsschule, Interkommunale Zusammenarbeit). Auf Antrag des Jugendverbandes Linksjugend/solid' bekennt sich DIE LINKE nun zum Ziel des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung bis zum Jahr 2040.

Unsere Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Kerstin Kaiser, präsentierte weiterhin ihr Kompetenzteam. Die hiesige direkt gewählte Landtagsabgeordnete und Vorsitzende unseres Kreisverbandes, Kornelia Wehlan, verantwortet in dieser Truppe den Beriech der Umwelt- und Agrarpolitik.

Weitere Infos zum Parteitag finden Sie hier.

Rede von Konni Wehlan auf dem LPT zum Schlüsselprojekt 4

Bericht zum Parteitag in der Märkischen Allgemeinen Zeitung


Kornelia Wehlan zur Direktkandidatin gewählt

Die Landtagsabgeordnete will ihren Wahlkreis verteidigen!

54 Ja-Stimmen und eine Enthaltung - das ist das Ergebnis der Gesamtmitgliederversammlung im Landtagswahlkreis 24. Von den 55 anwesenden Mitgliedern des Regionalverbandes Teltow-Fläming Süd und des Stadtverbandes Luckenwalde wählten in der Gaststätte "Zum Grafen Bülow" in Dennewitz die Genossinnen und Genossen Konni Wehlan zu ihrer, und damit unserer, Direktkandidatin im Landtagswahlkreis 24 zur Landtagswahl 2009.

Konni Wehlan wird also ihr bei der letzten Landtagswahl souverän errungenes Direktmandat im Amt Dahme/Mark, den Städten Jüterbog und Luckenwalde sowie den Gemeinden Niederer Fläming und Niedergörsdorf verteidigen.

Rede von Kornelia Wehlan

In der MAZ vom 16. Februar findet sich ebenfalls ein Artikel zur Wahl von Konni Wehlan zur Direktkandidatin im Wahlkreis 24 zur Landtagswahl 2009.

Zum Artikel