Der Entwurf für den Regionalplan Havelland-Fläming sieht ein Windeignungsgebiet im Waldgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Wünsdorf bei Kallinchen vor, das vor Ort kontrovers diskutiert wird. Während der Vorhabensträger das Gebiet als monotonen Kiefernforst klassifiziert, weisen Bürgerinitiativen, Forstverwaltung und Landkreis darauf hin, dass es sich um einen nach Landeswaldgesetz ausgewiesenen Erholungswald mit reicher Biotop- und Artenausstattung handelt.
Ich frage die Landesregierung: Wie werden (am Beispiel Kallinchen) bei der Festlegung von Windeignungsgebieten im Wald die Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes berücksichtigt?