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8. März 2013

"Ringen ist ehrlich" - Olympia kann es nicht ohne diesen Sport geben!

Gespräche im Luckenwalder Leistungsstützpunkt zur Unterstützung der Ringen-Kampagne zum Erhalt des Sports als olympische Sportart.

Auf Einladung von Kornelia Wehlan waren an diesem Freitagnachmittag der Brandenburger Justizminister, Dr. Volkmar Schöneburg, und ihr Fraktionskollege aus dem Landtag, der Sprecher für Sport- und Kulturpolitik, Dieter Groß, im Luckenwalder Leistungsstützpunkt der Ringer zu einem Gespräch anwesend. Thema war die geplante Streichung der Sportart Ringen aus dem olympischen Programm.

Wenige Tage, nachdem der Luckenwalder Oberschule Friedrich-Ludwig-Jahn der Titel "Eliteschule des Sports" offiziell verliehen wurde, kam der Hammer in den Nachrichten: Ringen soll als olympische Sportart gestrichen werden. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer und auch die breite Öffentlichkeit reagierten mit Unverständnis und Entsetzen, Traurigkeit machte sich besonders bei den betroffenen Sportlerinnen und Sportlern breit. Gerade sie fragen sich nun, was es noch für eine Motivation geben soll, wie zukünftige Förderungen für eine nicht mehr olympische Sportart aussehen sollen. Den Vorwurf, Ringen sei nicht mehr attraktiv genug, kann man nicht nachvollziehen. Ringen vermittelt Werte und Fairness, beim Kämpfen zählen mehr die Technik und Siege werden weniger durch Kraft erreicht.
Ringen und Luckenwalde gehören zusammen und sind als solche weltbekannt! Unzählige internationale Erfolge deutscher Ringer sind mit dem Namen Luckenwalde verbunden. Die Bedeutung des Ringens ist immens groß und wichtig für die Begeisterung für den Sport. Über 500 Ringer sind in unserer Region aktiv, was bliebe davon ohne Olympia übrig? In der Luckenwalder Oberschule gibt es gegenwärtig 65 Ringer, angefangen in der 7. Klasse. Am Oberstufenzentrum sind weitere zwölf Ringkampfsportler anzutreffen.

Für die Stadt Luckenwalde bedeutet der Ringerstandort ein Zuschussgeschäft von 40.000 Euro pro Jahr, Betriebskosten in ähnlicher Größenordnung kommen noch hinzu. Defizite sind auch bei der Ausfinanzierung des Schulstandortes und des Wohnheimes des Internats zu verzeichnen. Im Wohnheim sind Ringer untergebracht, die nicht aus der Region kommen, also von außerhalb Brandenburgs stammen. Problematisch ist hier, dass durch die "entsendenden" Bundesländer, größtenteils die neuen Länder, kein Lastenausgleich erfolgt, diese Länder also die durch "ihre" Schülerinnen und Schüler anfallenden Kosten nicht erstatten. Hier entsteht ein weiteres Defizit in Höhe von rund 50.000 Euro pro Jahr.

Kornelia Wehlan betonte, dass sich Streichungen bei diesen städtischen Zuschüssen im Luckenwalder Haushalt verbieten, erst recht in der momentanen Diskussion um den Ringkampfsport. Es existieren in Brandenburg nur vier Eliteschulen des Sports und so ist es notwendig, zur "Füllung" der Plätze auch Schüler von außerhalb aufzunehmen. Ein finanzieller Ausgleich ist aber wichtig. Dies ist Aufgabe der zuständigen Sportminister der Länder, hier sind endlich Klärungen zu erreichen.
Zur Situation im Ringen konnte Kornelia Wehlan darauf verweisen, dass der Landtag auf Initiative des zuständigen Ausschusses einstimmig den Erhalt des Ringens im olympischen Programm fordert.

Minister Schöneburg konnte noch ergänzen, dass das Thema im Kabinett bei allen Ministerinnen und Ministern auf große Einigkeit stieß und der Einsatz für die Sportart auf allen Ebenen zu sichern ist. Die Streichung dieser Ursportart konnte auch er nicht nachvollziehen und sieht bei Olympia immer mehr nur noch den Kommerz im Vordergrund stehen. Wo bleibt dabei jedoch der olympische Gedanke? Er begrüßte bei allen Verfechtern das große Engagement und begrüßte das gemeinsame An-Einem-Strang-Ziehen. Hier kommen sogar der Iran und die USA auf einer Seite zusammen. Eine weltweite Unterstützungsbewegung ist somit gesichert.

Es gilt also weiterhin, sich für das Ringen einzusetzen. Kornelia Wehlan und ihre Gäste taten an diesem Tag das ihrige und spendeten für die Nachwuchsförderung der Ringer 150 Euro.

Text und Fotos: Felix Thier

8. März 2013

Frauentag 2013

Glückwünsche zum Internationalen Frauentag durch die Landratskandidatin Kornelia Wehlan, diesjährig in der Kreisverwaltung in Luckenwalde.

Auch in diesem Jahr war Kornelia Wehlan, unterstützt von Genossen ihres Kreisverbandes, in Luckenwalde unterwegs, um den Frauen zu ihrem heutigen Tag zu gratulieren. Traditionell mit roten Nelken ausgestattet, begaben sich die Gratulanten diesjährig in die Kreisverwaltung Teltow-Fläming und im Anschluss noch auf den Luckenwalder Boulevard. Die Gratulationen und Glückwünsche kamen wie immer gut an und die roten Nelken sorgten ebenfalls für ein Lächeln bei den so bedachten.

Begleitet wurde Kornelia Wehlan in diesem Jahr neben Genossen der Basis von ihren Kollegen aus der Kreistagsfraktion, Jürgen Akuloff, Rudi Haase und Felix Thier, sowie Dieter Groß aus der Landtagsfraktion.

Text und Fotos: Felix Thier

7. März 2013

Öffentliches Bewerbungsgespräch

Förderverein der Bibliothek im Bahnhof Luckenwalde hat die Stelle des Landrates ausgeschrieben

Zu einem Kandidatenforum der besonderen Art hatte der Förderverein der Luckenwalder Stadtbibliothek in dieselbige eingeladen: Ein öffentliches Bewerbungsgespräch um die Stelle des neu zu wählenden Landrates sollte an diesem Abend stattfinden.

Was spricht für Kornelia Wehlan, was sind ihre Ziele? Diese erste Frage beantwortete die Kandidatin mit dem Ziel, mit allen gemeinsam an einem Strang ziehen zu wollen. Sie will gute Gemeinden und Städte, wirtschaftlichen Aufschwung und für die Menschen ein gutes Einkommen, von dem man leben kann. Kornelia Wehlan bringt 23 Jahre politische Erfahrung aus allen Bereichen ein, sie will aktiv verändern - daher war ihre Kandidatur nur logisch.

Vier Aufgaben sieht sie als die dringendsten an:

  • Haushaltssituation: Alle Fakten gehören auf den Tisch, eine Streichorgie bei den freiwilligen Leistungen wird es mit Kornelia Wehlan jedoch nicht geben. Synergieeffekte zur Kostenmilderung müssen genutzt werden. Der Zugang zu Bildung, Kultur und Mobilität muss gesichert werden, unabhängig vom Geldbeutel. Diese Zukunftsaufgaben sind zu wahren, sie dienen der Lebensqualität und der Entwicklung von Kindern und Jugend.
  • Potenziale sind zu nutzen. Im Norden des Kreises sind die Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen, positive Entwicklungen der Wirtschaft sind durch eine schnelle Betreuung in der Wirtschaftsförderung zu unterstützen. Kleine und mittlere Unternehmen gilt es gerade vor Ort durch kleine Vergabelose bei öffentlichen Aufträgen zu fördern. Im Süden ist mit Tourismus und Landwirtschaft zu punkten.
  • Ein neues Miteinander in der kommunalen Familie muss her, weg von den Dissonanzen der letzten Jahre.
  • Verwaltungsarbeit mit neuer Qualität und Motivation. Die Verwaltung ist gut aufgestellt, Transparenz hat gegenüber dem Kreistag und auch den Bürgerinnen und Bürgern zu herrschen. Ein Bürgerportal mit der Möglichkeit für Fragen an die Verwaltung und zeitnahe Antworten ist ein Ziel.

Zum Haushalt betonte Kornelia Wehlan, dass nicht die freiwilligen Leistungen, sondern die Entscheidungen der früheren Jahre das Problem sind. Die B101 mit einer vom Kreis finanzierten 4. Spur, das Leasing des Kreishauses, die Fläming-Skate, die Schattenhaushalte der kreiseigenen Gesellschaften mit ihren massiven Umschichtungen wegen der Defizite.
Als Beispiel einer freiwilligen Leistung führte sie die Fahrbibliothek an. Diese macht in fast 160 Orten des Kreises Halt, wo keine Bibliothek vorhanden ist. Natürlich ist sie so Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und als solche Kreisaufgabe. Bildung hat aus Verantwortung stattzufinden und damit verbundene Kosten sorgen für eine Zukunft und sind als solche in die Hand zu nehmen!

Aus dem Publikum kam u. a. die Frage zur geplanten Gebietsreform. Hier verwies Kornelia Wehlan darauf, an die jeweils verantwortlichen Politiker im Land heranzutreten. DIE LINKE hat sich hier klar positioniert und im Koalitionsvertrag von rot-rot in dieser Wahlperiode (noch bis 2014) unfreiwillige Gebietsreformen ausgeschlossen. Auch muss man sich die Frage stellen, was die vorhergehende Reform außer Demokratieabbau und Verwaltungsferne eingebracht hat. Die jetzt in Teltow-Fläming vorhandenen Strukturen sind gewachsen und haben sich bewährt.
Zur Biogasanlage in Stülpe, ihren Dimensionen und den damit verbundenen Protesten konnte Kornelia Wehlan auf eine diesbezügliche Anfrage ihrerseits an die Kreisverwaltung aus 2010 verweisen. Der Kreis und auch der Landrat haben hier jedoch keine Kompetenz, es ist das Bundesgesetz (EEG) entsprechend zu ändern.
Nachdenklich stimmte die Frage, wie die Kandidaten gedenken, den Kreis wieder auf Spitzenplätze von Rankings zu hieven. Hier muss man sich die Frage stellen, ob denn Wachstum um jeden Preis erstrebenswert ist. Wie sichert man Lebensqualität und Nachhaltigkeit? Der Landkreis ist gut aufgestellt, hat eine intakte Infrastruktur. Teltow-Fläming ist immer noch der Exportmeister aller Kreise in Brandenburg!

Abschließend kam noch das gerade in der Diskussion befindliche Gutachten zur Sprache, welches in der Kreisverwaltung Einsparpotenziale aufzeigen soll. Kornelia Wehlan sieht es als reines Zahlenwerk mit Möglichkeiten für Einsparungen. Das eigentliche Problem ist die Struktur der Verwaltung. Was man nun daraus macht, was umgesetzt wird und was nicht, welche Ziele zu setzen sind, welche Schwerpunkte und Tabus formuliert werden, ist Aufgabe der Politik. Und spätestens hier sitzen mit dem Kreistag und dem neuen Landrat wieder alle in einem Boot.

Text und Fotos: Felix Thier

6. März 2013

Wer Gerhard wählt, wählt wohl auch Eichelbaum

Aufschlussreiche Diskussion mit den Landratskandidaten in Wünsdorf

Alle vier Landratskandidaten und die Landratskandidatin sowie 123 interessierte Bürger waren am Mittwoch, den 6. März, der Einladung des Hauses der Demokratie e.V. in das Bürgerhaus Wünsdorf gefolgt. Jeder Kandidat konnte sich in einer halben Minute kurz vorstellen, bevor die Moderatoren, Ariane Ullrich und Hagen Ludwig, die Kandidaten zu verschiedenen Themen der Kommunalpolitik befragten.

Alle Kandidaten sehen sich mit der gleichen Ausgangslage konfrontiert. Sie bewerben sich um das Landratsamt in einem Landkreis der mit über 54 Millionen Euro verschuldet ist, mit Kassenkrediten von 43 Millionen Euro arbeitet und eigene Gesellschaften unterhält, die jährlich bezuschusst werden müssen und ebenfalls Schulden aufgebaut haben. Demzufolge formulierten auch alle Kandidaten das gleiche Ziel: Runter von den Schulden.

Alle Kandidaten bewerben sich nicht nach dem regulärem Ablauf der Amtszeit des Vorgängers, sondern nach dessen Abwahl infolge seiner Verurteilung wegen Untreue und Vorteilsnahme. Demzufolge auch hier das übereinstimmende Ziel: Wirksame Vorbeugung und Bekämpfung von Filz und Korruption.

Alle Kandidaten sind Vorsitzende ihrer Parteien. Dies zeigt, wie wichtig die Parteien diese Wahl auch offensichtlich im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl im Herbst 2013 und die Kommunalwahl 2014 nehmen. Diese Übereinstimmung erschwerte dem Zuhörer, sich die Frage zu beantworten, warum er den einen Kandidaten oder die Kandidatin wählen soll und die anderen nicht. Auch in der Frage, wie sie ihre Ziele erreichen möchten, fand sich mehr Übereinstimmendes als Trennendes. Dies könnte sich zu einer Grundlage für mehr Konsens in wichtigen Fragen der Kreispolitik entwickeln.

Haushalt und Kampf gegen Filz und Korruption waren dann auch die bestimmenden Themen des Abends. Kornelia Wehlan (DIE LINKE) sprach sich für eine Haushaltskonsolidierung mit sozialem Augenmaß aus. Bei den sogenannten freiwilligen Aufgaben solle der Rotstift nicht angesetzt werden. Die Ausgaben für freiwillige Aufgaben würden nur fünf Prozent des Haushaltes ausmachen, das Einsparpotenzial liegt also bei den Pflichtaufgaben. Auch Frank Gerhard (SPD) möchte bei den freiwilligen Aufgaben nicht sparen. Dr. Gerhard Kalinka (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) äußerte, vor allem bei den Pflichtaufgaben die Effizienz überprüfen zu wollen und hier Sparpotenziale zu erschließen. Alle Großprojekte sollten auf den Prüfstand. Außerdem sprach er sich für einen solidarischen Ausgleich zwischen dem industriellen Norden und den strukturschwachen Süden aus. Danny Eichelbaum würde keine betriebsbedingten Kündigungen in der Verwaltung zulassen, stellte die Unternehmensbeteiligung in Frage, möchte für das Museumsdorf Glashütte einen Trägerwechsel und die Kreisumlage stabil halten. Bereits 2013 möchte er die Kreisumlage nicht mehr auf 48% erhöhen. Einsparen möchte er unter anderem dadurch, dass die Zuschüsse für die kreiseigenen Gesellschaften auf 500.000 Euro je Gesellschaft gedeckelt werden. Hier stellt sich schon die Frage, ob ein anderer Träger das Museumsdorf Glashütte überhaupt haben möchte. In Bezug auf die kreiseigenen Gesellschaften stellt sich die Frage, wie mit den finanziellen Risiken umgegangen werden soll, wenn die Liquidität der Gesellschaften durch die Deckelung nicht mehr gesichert werden kann. Aus seinen Erfahrungen als Bürgermeister von Rangsdorf stellte Klaus Rocher (FDP) auf eine bessere Finanzausstattung der Kommunen ab. Hauptsächlich in den Kommunen würden die Lebensbedingungen der Bürger gestaltet. Der Kreis sei eine reine Verwaltungseinheit mit wenig Gestaltungsmöglichkeit. Allerdings ist bei einer kreisweit zu verantwortenden Wirtschafts-, Bildungs- und Infrastruktur, diese Position für einen Landratskandidaten doch sehr fragwürdig. Kornelia Wehlan zeigte in der Diskussion auch einen Zusammenhang zwischen Mindestlohn und Kreishaushalt auf. Derzeit gäbe der Kreis 3,5 Millionen Euro für sogenannte Aufstocker aus, also für Menschen, die trotz Arbeit von ihrer Arbeit nicht leben können.

Im Zusammenhang mit der Diskussion um Korruption und Vetternwirtschaft stellte der Moderator dem SPD-Kandidaten Frank Gerhard fast nebenbei die Frage: „Es gäbe Gerüchte, dass im Falle seines Wahlsieges Herr Eichelbaum einen einflussreichen Posten in der Verwaltung erhalten solle, ob er etwas dazu sagen könne“. Wer jetzt ein klares Nein erwartet hatte, rieb sich dann bei der Antwort doch verwundert die Augen. Dies werde sich zeigen, im Moment jedoch nein. Soweit habe er noch nicht gedacht, so die Antwort von Gerhard.
Im Moment natürlich nein, denn im Moment sind beide ja Konkurrenten im Wahlkampf. Ein Landratskandidat denkt wohl über den Wahltag hinaus. Insofern ist kein klares Nein auch eine klare Antwort.

Dem Haus der Demokratie e.V. gilt ein großer Dank für die gelungene Veranstaltung.

Dr. Rainer Reinecke, Zossen

Fotos: Sascha Loy
5. März 2013

Giesela Steineckert und Gerd Michaelis

Kornelia Wehlan erlebte beide Stars live in Radeberg

Kornelia Wehlan mit Gerd Michaelis
Giesela Steineckert beim schreiben von Autogrammen.

Giesela Steineckert und Gerd Michaelis: Sie haben ein Lied geschaffen, das ihn als Komponisten und Interpreten und sie als Autorin miteinander verbunden hielt: Als ich fortging… 1987
Und nun touren die beiden mit ihrem Programm gegenwärtig durch die ostdeutschen Länder. Die Texte von Gisela Steineckert beschäftigen sich zumeist mit dem unendlichen Verhältnis von Frau und Mann. Mal heiter, ironisch oder satirisch, gar sarkastisch wird die Liebe in verschiedenen Variationen widergespiegelt. Und das macht die Grand Dame der Lyrik - aus ihrer Feder stammen hunderte Lieder - mit Charme, Trost, Freude, Lebenserfahrung und viel Nachdenklichkeit. Mit dem ehemaligen Frontmann der Leipziger Rockgruppe Karussell arbeitet sie seit 1986 zusammen. Der sang mal Rock, mal Pop-Balladen, mal zu Gitarre oder E-Piano, auch a cappella, und ließ sich selbst von einer gerissenen Saite seiner Gitarre nicht beeindrucken. Für einen großen Aha-Effekt sorgte sein Spiel auf der Maultrommel.
Beide Künstler haben zuletzt an einem weiteren gemeinsamen Album gearbeitet. Dirk Michaelis hat dafür Welthits gecovert, für die Gisela Steineckert die deutschen Texte geschrieben hat. Es war ein wunderschöner Abend in Radeberg.

5. März 2013

"150 Jahre Rotes Kreuz; Historische Plakate der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung"

Ausstellungseröffnung im Landtag Brandenburg

Heute wurde durch den Landtagspräsidenten im Landtag die Ausstelllung "150 Jahre Rotes Kreuz; Historische Plakate der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung" eröffnet. Die im Landtag aus diesem Anlass gezeigten Originalplakate der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung dokumentieren von 1859 bis heute, wie sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in die ganze Welt verbreitet hat. Mittlerweile ist sie in 187 Ländern der Erde präsent. Die Initiative geht auf das Rotkreuz-Museum Luckenwalde zurück, das am 20. Mai 2007 als erstes und einziges Rotkreuz-Museum in Brandenburg eröffnet wurde. Mit großem Engagement hat Herr Professor Schlösser in jahrelanger und mühevoller Kleinarbeit für diese Ausstellung gesorgt. Dafür gilt Herrn Schlösser großer Dank.

Fotos: Linksfraktion
2. März 2013

Landesliste der LINKEN zur Bundestagswahl

Kornelia Wehlan wählte die Liste mit und sprach zur ihrer Landratskandidatur

DIE LINKE. Brandenburg hat heute die Landesliste für die Bundestagswahl im Herbst aufgestellt. Die VertreterInnenversammlung in Potsdam wählte Diana Golze zur Spitzenkandidatin der insgesamt zehnköpfigen Liste. Auf den weiteren Plätzen folgen Thomas Nord, Kirsten Tackmann, Harald Petzold, Birgit Wöllert, Norbert Müller, Sabine Stüber, Steffen Kühne, Jutta Vogel und Matthias Mnich.

"Wir wollen 25 Prozent plus X. Wir haben die Themen, die ans Herz gehen. Wir haben es in der Hand. Kämpfen wir!" Mit diesen Worten schwor der Landesvorsitzende Stefan Ludwig die LINKEN auf den Wahlkampf ein. Sozial macht Mut!

Ebenfalls auf der Tagung erhielt Kornelia Wehlan das Wort. Sie schilderte die Situation im Landkreis Teltow-Fläming vor der ersten direkten Landratswahl in seiner Geschichte, berichtete von den "Erbgütern" durch die Mehrheiten vorhergehender Koalitionen im Kreis und das durch DIE LINKE erreichte seit 2009.

23. Februar 2013

EU, Bund, Land, Kommune - politischer Vierklang zum Jahresauftakt

Der Bundespräsident hat vor wenigen Tagen eine Rede zu Europa gehalten. Für die Fraktion der LINKEN im Kreistag Teltow-Fläming war es schon Anfang des Jahres klar, dass das Thema Europa stärker fokussiert werden muss. Dafür wählte man sich den diesjährig zum ersten Mal stattgefundenen Jahresauftakt der Kreistagsfraktion.

Unter dem Titel "EU, Bund, Land, Kommune - politischer Vierklang zum Jahresauftakt" begrüßte der Vorsitzende, Hans-Jürgen Akuloff, im Namen der Kreistagsfraktion die Anwesenden und mit dem Europaabgeordneten Helmut Scholz, der Bundestagsabgeordneten Diana Golze, dem Bundestagskandidaten Steffen Kühne und Kornelia Wehlan als hiesige Landtagsabgeordnete und Landratskandidatin kompetente Gesprächspartner für das eingangs erwähnte Thema.

Helmut Scholz machte gleich in seinem ersten Satz etwas sehr wichtiges deutlich: Europa beginnt nicht erst in Brüssel oder Straßburg, es beginnt schon in Luckenwalde bzw. Teltow-Fläming.
Wie auch in seinem Heimatlandkreis, Dahme-Spreewald, gehen die Potenziale und die Entwicklungen bei uns weit auseinander. Der Norden des Kreises profitiert vom Speckgürtel Berlins, der Süden ist strukturschwach. Solche Erscheinungen sind in ganz Europa zu finden, hier sind Integrationsanstrengungen nötig und vor allem ein solidarisches Miteinander und Zusammenhalten.

Das Europäische Parlament ist anders als alle anderen Parlamente, denn hier werden Mehrheiten immer wieder neu gesucht. Wirkliche Koalitionen und feste Blöcke gibt es nicht. Auch innerhalb der einzelnen Fraktionen existiert oft eine große Mehrstimmigkeit.

Am Beispiel des momentan debattierten Freihandelsabkommens mit den USA wird deutlich, wie stark die EU und deren Entscheidungen bis hinein in die Nationalstaaten und deren Wirtschaften wirken können. Bei diesem Abkommen kämen zwei vollkommen unterschiedliche Systeme zueinander, auch historisch gesehen. Der Eingriff in bisher Bestehendes kann ganz enorm sein. die Standards und Normen in den USA und der EU sind sehr differenziert, Patenrecht und Gesundheitsbestimmungen sind nur einige Beispiele. Genannt sei an dieser Stelle einmal Mais. In den USA ist es vollkommen normal, genmanipulierte Arten anzubauen und zu verarbeiten, in Europa gibt es dagegen ganz erhebliche Widerstände!

Aber auch die Erwartungen an die EU sind natürlich enorm. Die Europäische Union soll integrieren und trotzdem nationale Eigenständigkeiten erhalten und berücksichtigen, sie soll die Krise bewältigen, soll Soziales sichern.
Doch wie kommt man aus der Krise heraus? Helmut Scholz' Überzeugung ist es, dass wir erneut an die Verträge der EU ran müssen um zu gestalten und zu reformieren. Alternativen müssen angeboten werden, ein soziales Europa für alle muss und soll das Ziel sein! Die LINKE muss hier als Korrektiv und Treiber wirken, es kann in Europa nicht nur eine gemeinsame Fiskalpolitik geben. Auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik sind von Nöten! Erreicht man diese nicht, kann man schon jetzt sehen, was die Folgen sind: Nationale Kräfte und rechte Parteien erhalten Zulauf, wollen nur noch eigene, nationale Interessen durchsetzen. Bulgarien, Ungarn, die Niederlande sind nur einige Beispiele. Die Differenzen zwischen den "alten" und "neuen" EU-Staaten, zwischen Nord- und Südeuropa sind noch nicht überwunden ...

Diana Golze als unsere Bundestagsabgeordnete konnte den Ausführungen ihres Vorredners nur zustimmen: Europa ist ein riesiger Raum, aber alles hängt zusammen. So ist es dann auch für unsere Bundestagsfraktion nur konsequent, dass soziale Gerechtigkeit nicht nur für und in Deutschland, sondern auch in der gesamten Europäischen Union gefordert wird. Es hat eben auch für die Bundesrepublik Bedeutung, ob in Griechenland Kranke vom Arzt abgewiesen werden, weil sie aufgrund der Krise nicht mehr krankenversichert sind, ob Schwangere nicht mehr zu Untersuchungen gehen können, ob in Italien mehr als 37 Prozent der Jugendlichen ohne Arbeitsperspektive sind.

Für Steffen Kühne, Bundestagsdirektkandidat in unserem Wahlkreis, ist die EU bei den Menschen bekannt und angekommen, wird jedoch ambivalent wahrgenommen bzw. mit Desinteresse bedacht. Dies liegt an der großen Abstraktheit des Themas. Gerade hier hilft nur, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und die Fakten zu erläutern, für Europa zu werben. Bei den beginnenden Protesten gegen die Wasserprivatisierung zeigt sich, dass ein europaweites Auftreten und Handeln starke Signale sein können.
Aber auch die europäische Linke steht vor großen Herausforderungen. In Griechenland ist die Linke gut aufgestellt, ist eine machtvolle Opposition. Aber wie sieht es in den anderen Staaten der EU aus? Wo ist dort die starke linke Kraft? Warum können wir von der Krise als Anbieter von Alternativen nicht profitieren? Die Lage der Linken ist also nicht überall gut. Hier gilt es, sich immer wieder diese Frage vor Augen führen: Wer stellt sich den drohenden Angriffen auf den Sozialstaat entgegen? Außerhalb des Bundestages sind es die sozialen Bewegungen, im Bundestag lediglich DIE LINKE. Alle anderen Parteien und Fraktionen überbieten sich in ihren Konsensbeiträgen zur "Krisenbewältigung".

Kornelia Wehlan schließlich schloss für sich den Themenkreis und machte deutlich, dass auch wir in Teltow-Fläming mit der EU zu tun haben. Auf das bereits gefallene Stichwort der Wasserprivatisierung konnte sie verkünden, dass es diesbezüglich bereits zur kommenden Kreistagssitzung einen Antrag unserer Fraktion geben wird.

Text und Fotos: Felix Thier

Jürgen Akuloff begrüßt die Anwesenden

Helmut Scholz, Mitglied des Europäischen Parlaments

Diana Golze, Bundestagsabgeordnete
Steffen Kühne, Direktkandidat für den Bundestag
Landtagsmitglied und Landratskandidatin: Kornelia Wehlan
23. Februar 2013

Zu Gast bei der DLRG

Turnier der Rettungsschwimmer in der Luckenwalder Fläming-Therme

Foto: privat

In der Luckenwalder Fläming-Therme fand erneut das Erich-Wendrich-Turnier statt. Hieran beteiligten sich auch in diesem Jahr auf Einladung des DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft) Stadtverbandes Luckenwalde Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland.

Eingeladen waren auch die Sponsoren und Förderer des DLRG-Stadtverbandes und als solche war Kornelia Wehlan natürlich auch gern vor Ort.

23. Februar 2013

Vorlesewettbewerb in Teltow-Fläming

Landratskandidatin Kornelia Wehlan nahm gerne in der Jury Platz.

Kleine Bücherfreunde sind die Stars des diesjährigen Kreisentscheids zum Vorlesewettbewerb. Heute, am 23. Februar 2013, wetteiferten im Kreishaus Luckenwalde acht Sechstklässler um den Titel „bester Vorleser“. Die acht Wettbewerbsteilnehmer aus Grundschulen und Gymnasien des Landkreises haben bereits die Regionalausscheide des Vorlesewettbewerbs für sich entschieden. Damit haben sie sich für den Kreisausscheid qualifiziert. Leider nimmt wie bereits im Vorjahr kein Schüler einer Förderschule am Kreisausscheid teil. Bereits zum siebenten Mal organisiert das Kreismedienzentrum den Vorlesewettbewerb und es machte große Freude in der Jury mitzuarbeiten. Musikalische Unterstützung erfolgte wieder durch die Kreismusikschule Teltow-Fläming. Kleine Ausstellungen der Volkshochschule und des Museums des Teltow begleiteten die Veranstaltung.

Kornelia Wehlan

Fotos: MAZ und privat

22. Februar 2013

Klausur der Kreistagsfraktion

Der Landratswahlkampf spielte natürlich auch hier eine Rolle.

Einen Freitagnachmittag bzw. -abend hatte sich unsere Fraktion für einen schönen Anlass ausgesucht: Zu einer Art "Absolvententreffen" wurden alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder unserer Fraktion in das Luckenwalder Kreishaus geladen. So gab es einen schönen Rückblick auf über 20 Jahre linke Kommunalpolitik im Landkreis und auch persönliche Gespräche kamen nicht zu kurz. Ziel dieser Zusammenkunft waren aber auch Diskussionen und aktueller Austausch über den Landratswahlkampf, der momentan zur Debatte stehende Haushaltsentwurf 2013 und die den Landkreis drückende Schuldenlast.

Der Fraktionsvorsitzende, Jürgen Akuloff, begrüßte alle Anwesenden von Herzen und zog Bilanz über linkes Wirken im Landkreis Teltow-Fläming. Er wünschte im Besonderen unserer Landratskandidatin, Kornelia Wehlan, viel Erfolg und den anderen Gästen nochmals persönlich alles Gute für das Jahr 2013.

Kornelia Wehlan begrüßte alle ebenso herzlich und stellt die Erfolge von linkem Wirken in Regierungsverantwortung im Landkreis Teltow-Fläming dar. Mit Stolz können wir als LINKE auf Erreichtes verweisen - durch die Partei in unserem Wahlprogramm versprochen, durch unser Zutun in der Kooperationsvereinbarung in weiten Teilen festgeschrieben. Keine Kreistagsfraktion war so agil und aktiv wie unsere, wir müssen uns mit den Erfolgen nicht verstecken. DIE LINKE ist Urheber der meisten Kooperationsanträge, Mindestlohnforderung bei öffentlichen Aufträgen im Landkreis, ein kommunalisiertes, und nicht privatisiertes, Rettungswesen tragen deutlich die Handschrift der LINKEN.
Die wirtschaftlichen Potenziale des Kreises will Kornelia Wehlan als Landrätin weiter nutzen, aber auch der Blick auf den strukturschwachen ländlichen Raum darf nicht aus den Augen verloren werden. Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie dem Amtsdirektor muss auf eine neue Stufe gestellt und endlich verbessert werden - Miteinander und Füreinander muss hier die Devise sein und werden! Solidarität zwischen starken und schwachen Kommunen muss das Ziel sein.
Haushaltskonsolidierung hat endlich Vorrang zu haben, gerade hier ist ein Landrat in Verantwortung und sollte Zielmarken setzen. Dies kann nicht vordergründig durch die ehrenamtliche Arbeit von Kreistagsmitgliedern geleistet werden. Denn der Verwaltungschef hat einen Mitarbeiterstab von 700 Personen hinter sich, nicht die Kommunalpolitiker!

Das jetzt zur Haushaltsdebatte 2013 vorliegende Gutachten von PWC mit seiner in Aussicht gestellten Sparmasse von 45 Mio. Euro sorgt natürlich für Diskussionen und zeigt Handlungsspielräume, gemäß dem Wunsch des Kreistages, auf. Auch das ausgemachte Einsparpotenzial von 50 Prozent bei den freiwilligen Leistungen ist zur Kenntnis zu nehmen. Nunmehr ist es aber die Aufgabe der Kreistagsmitglieder zu sagen, was man will und was nicht, wo die Tabus sind und wo soziales Augenmaß von Nöten ist. Ein blankes Abstoßen der Gesellschaften mit Beteiligung des Landkreises, oft genug werden der Flugplatz Schönhagen oder die Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft genannt, bringen uns nichts. Wir bleiben als Landkreis auf den alten Krediten und Schulden sitzen, der potenzielle neue Eigentümer fährt jedoch die Gewinne ein.

Es zeigt sich also erneut, dass sich frühere Entscheidungen heute mit ihren Folgen in Form von Schuldenlasten niederschlagen. Unsere Fraktion hat damals gegen eine durch den Landkreis (!) finanzierte vierte Spur für die neue B 101 gestimmt. Die Mehrheiten waren andere. Aber z. B. eben diese Entscheidung belastet den Kreishaushalt mit 24 Mio. Euro - rund die Hälfte des aktuellen Schuldenstandes! Für Kornelia Wehlan wurde "über viele Jahre Raubbau am Kreis betrieben", deren Folgen nun heute sichtbar sind.
Das strukturelle Defizit von mehr als 50 Mio. Euro ist auch mit den im Raum stehenden Sparmöglichkeiten kaum zu bewältigen. Es gilt vielmehr, nun nicht noch das jährliche Defizit zu verfestigen. Im Entwurf für 2013 stehen bspw. 204 Mio. Euro an Einnahmen 208 Mio. Euro an Ausgaben gegenüber.

Unser Fazit: Es braucht eine neue Qualität im Verwaltungshandeln, ein neues Miteinander und nicht gegeneinander!

Text und Fotos: Felix Thier, Mitglied der Kreistagsfraktion

16. Februar 2013

Rechtsextremismus im Landkreis

Die Jusos hatten zu diesem Thema nach Luckenwalde geladen

Am Samstag hatten die Jusos Teltow-Fläming mit ihrem Landesverband zu einer Veranstaltung gegen den Rechtsextremismus eingeladen.

Vertreter des Mobilen Beratungsteams führten in das Thema ein und vermittelten die aktuelle Situation in unserem Landkreis. Die Bürgermeister von Luckenwalde und Ludwigsfelde schilderten ihre Erfahrungen mit dem Thema in ihren Städten. Für mich sehr authentisch und mich nachdenklich stimmend, hat der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Herr Edathy, zu den aktuellen Sachverhalten Stellung genommen. Die rechtsextreme Terrorzelle NSU, die zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen umgebracht haben soll, war in dieser ganzen Zeit unentdeckt geblieben.
"Es geht uns im Ausschuss parteiübergreifend darum, das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates zurückzugewinnen", sagte der SPD-Politiker Edathy. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen den Parlamentsfraktionen im Ausschuss. Drei Faktoren hätten das Auffinden der Täter erschwert: "Eine Unterschätzung des gewaltbereiten Rechtsextremismus, Ressentiments gegenüber Zuwanderern sowie mangelnde Kommunikation innerhalb der Sicherheitsarchitektur."

Anwesend war auch Verfassungsschutzchefin Winfriede Schreiber aus Brandenburg. Über den Verfassungsschutz sagte Edathy: "Wenn Sie davon ausgehen, dass der Schutz der Verfassung beim Verfassungsschutz in guten Händen ist, dann sollten Sie lieber auswandern. Der Schutz der Verfassung ist unser aller Ding. Wer, wenn nicht die Deutschen weiß am besten Bescheid, dass Demokratie nicht vererbt werden kann. Deutschland ist nicht an den Nazis gescheitert, sondern am Fehlen vieler Demokraten."

Moderiert wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden, Erik Stohn. „Wir setzen uns für eine weltoffene Gesellschaft ein und möchten dabei helfen, Extremisten den Boden zu entziehen!" Er stellte die Kampagne der Jusos vor: www.fuer-brandenburg-ohne-neonazis.de.

Text und Fotos: Kornelia Wehlan

15. Februar 2013

Kandidatengrillen

Kreisverband der Piraten hatte eingeladen

Die Piratenpartei in Teltow-Fläming wird zur Landratswahl am 24. März mit keinem eigenen Kandidaten antreten. Der Kreisverband beabsichtigt aber, eine Wahlempfehlung für eine der anderen Parteien mit ihrem Kandidaten auszusprechen. Zwecks diesem Prozedere, und um die Bewerber mit ihren Programmen besser kennenzulernen, hatten die Piraten auch Kornelia Wehlan zum "Kandidatengrillen" in das Wald-Restaurant nach Rangsdorf eingeladen.

Dank gilt dem Büro Eichelbaum für das Foto.

14. Februar 2013

Politischer Valentinstag

Landratskandidatin Kornelia Wehlan war bei der SPD Teltow-Fläming zu Besuch

Kornelia Wehlan (rechts) mit dem "Motor-des-Jahres"- Preisträger, Karsten Engel, der für seine Unterstützung von Sportvereinen und der Behindertenarbeit ausgezeichnet wurde.
Der Raduga-Chor gestaltete ein tolles Programm.
13. Februar 2013

Kaffeeklatsch mit Polittalk zum Aschermittwoch

Mit gut 120 Leuten war der Kaffeeklatsch in Ludwigsfelde gut besucht - das lag aber sicherlich auch daran, dass der "KC Blau Weiß 68 Ludwigsfelde e. V." pünktlich zum Aschermittwoch zur Rathausschlüsselrückgabe nach dem Karneval geladen hatte. So präsentierten Funkenmariechen und Garde einleitend ein kleines Programm und sorgten schon zu Anfang für gute Stimmung!

In der sich anschließenden Kandidatenrunde zur Landratswahl ging es dann ans Politische. Die Vorstellungsrunde nutzte Kornelia Wehlan dazu, ihre Kandidatur als Landrätin zu begründen und sprach hier stichwortartig u.a. ein verbessertes Controlling innerhalb der Verwaltung und als Ziel ein neues Miteinander mit allen Akteuren unserer Kommunen an.

Schwerpunkt für Kornelia Wehlan war in ihren Ausführungen der Kreishaushalt und dessen Konsolidierung. Sie bekannte sich ausdrücklich zu den Ausgaben rund um die Fläming-Skate als Strukturfördermaßnahme für den schwächeren Süden unseres Kreises. Verwiesen hat sie jedoch auch darauf, dass frühere Koalitionen mit ihren, nicht von den LINKEN mitgetragenen, Entscheidungen, wie die Alleinfinanzierung einer 4. Spur der B 101 (24 Mio. Euro) oder der Verweigerung von Unterstützungen für die SWFG zu den heutigen Problemen und Schuldenlasten beigetragen hat.
Das Defizit war also absehbar, das Glas schon ersichtlicherweise halb leer - und trotzdem haben die früheren Mehrheiten vor dem Koalitionswechsel im Jahr 2009 weiter aus den Vollen geschöpft und erneuten Ausgaben zugestimmt.
Kornelia Wehlan betonte, dass freiwillige Leistungen im Kreishaushalt für sie öffentliche Güter darstellen und so auch ein Stück Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis bedeuten.

Der Favorit des Abends war für Kornelia Wehlan keiner der Kandidaten, sondern die Bürgerinnen und Bürger. Denn sie haben es erstmalig in der Hand zu entscheiden, wer in Teltow-Fläming die Geschicke des Landkreises lenken soll. Von daher lautete ihr Appell an die Anwesenden: Gehen Sie zur Wahl am 24. März!

Text und Fotos: Felix Thier

Der "KC Blau Weiß 68 Ludwigsfelde e. V." sorgte für Stimmung.
Der Saal war gut gefüllt.
Die Kandidatin im Kreise der Kandidaten
Kornelia Wehlan hat das Wort.
11. Februar 2013

Runder Tisch zur Barrierefreiheit

AG Barrierefreiheit in Luckenwalde hatte eingeladen

Landratskandidatin Kornelia Wehlan hat am Montag am Runden Tisch der AG Barrierefreiheit in der Stadt Luckenwalde teilgenommen. Die aufgestellten Forderungen und Wünsche sind voll und ganz zu unterstützen und hier auszugsweise genannt:

  • Das Recht und der Anspruch auf volle Teilhabe aller Menschen mit Behinderung muss gefordert und durchzusetzt werden.
  • Betroffene fordern ihr Recht, nicht eine Gnade der Gesellschaft.
  • Die Bedürfnisse aller Menschen müssen berücksichtigt werden.
  • Alle Menschen müssen sich anpassen, nicht die Betroffenen.
  • Man will keine Sonderreglungen. Man braucht den Willen zur Umsetzung vorhandener Gesetze.
5. Februar 2013

Der Opfer gedacht

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Luckenwalder Kreishaus auch mit den Vorsitzenden der Linksfraktion im Kreistag Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan und Jürgen Akuloff

Foto: Landkreis Teltow-Fläming

Vizelandrätin Kirsten Gurske: Gemeinsame Veranstaltung von Landkreis und Kommunen würde deutliches Zeichen setzen

Eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus wünscht sich Kirsten Gurske, Erste Beigeordnete des Landkreises Teltow-Fläming.

Sie regte an, dass eine solche Feierstunde von Kreis und Kommunen gemeinsam organisiert werden und jährlich an einem anderen Ort stattfinden könne. So werde es seit langem zum Volkstrauertag praktiziert. „Mit einer zentralen Veranstaltung könnten wir ein noch deutlicheres Zeichen setzen“, betonte die amtierende Landrätin unter anderem bei einem DenkTag am 30. Januar 2013 im Kreishaus in Luckenwalde.

Tag des Gedenkens

Diese Veranstaltung, organisiert von der Volkshochschule Teltow-Fläming, fand anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und des 80. Jahrestages der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten statt. Damals begann eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

In diese Zeit führte ein szenischer Briefwechsel, vorgetragen von den Schauspielern Eike Mewes und Siegfried Fiedler. Unter dem Motto „Adressat unbekannt“ beschreibt er die Veränderungen, die der Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland brachte.

Berührender Vortrag

Sichtlich berührt erfuhren die Teilnehmer der Veranstaltung von der Tragik zweier Einzelschicksale – dem eines jüdischen, in San Francisco lebenden Kunsthändlers und dessen nach Deutschland zurückgekehrten Geschäftspartners. Ihre einst intime Freundschaft schlägt aufgrund der politischen Veränderungen und der persönlichen Folgen in eine offene Feindschaft um …

Ergänzt wurde die Gedenkveranstaltung durch die Ausstellung „Das, was man Leben nannte …“, zur Verfügung gestellt von der Zentrale für politische Bildung des Landes Brandenburg. Für den musikalischen Rahmen sorgte einmal mehr die Kreismusikschule Teltow-Fläming.

Text: Landkreis Teltow-Fläming

1. Februar 2013

Verstärkung für die Feuerwehr

Annähernd eine halbe Million wurden investiert

Am Freitagabend wurde mit großem Spektakel das neue Feuerwehrauto "Florian Flaming 1/43/1" im Wert von 340.000 Euro in Luckenwalde an die Kameradinnen und Kameraden übergeben. Und auch der für 80.000 Euro sanierte Schlauchturm konnte seiner Bestimmung wieder zugeführt werden.

1. Februar 2013

Elite-Schule des Sports in Luckenwalde

Überregionales Wirken wurde anerkennend gewürdigt.

In Deutschland gibt es 41 Eliteschulen des Sports - drei davon in Brandenburg.

Am Freitag wurde die Luckenwalder Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule mit diesem Titel vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geehrt. Eine große Anerkennung für die Stadt, den Landkreis, die Schule und nicht zuletzt für den Ringersport in Luckenwalde.

Mehr als 300 Schülerinnen und SChüler lernen derzeit an der Oberschule, 66 davon sind Ringer.

30. Januar 2013

Jahresauftaktklausur der Landtagsfraktion

Linksfraktion für drei Tage in Bad Saarow zu Gast

Die Fraktion DIE LINKE. Brandenburg traf sich vom 28.bis 30. Januar zu ihrer Jahresauftaktklausur in Bad Saarow. Die kommenden Monate stehen im Zeichen der Bundestagswahl im September, das betrifft auch die Arbeit der Fraktion DIE LINKE. Deshalb wurden konkrete Schwerpunkte und Vorhaben der Fraktion sowie der Arbeitsplan 2013 diskutiert.

Weitere umfangreiche Tagesordnungspunkte waren:

  • Gestaltung der operationellen Programme für die Jahre 2014 – 2020 und Auswirkungen der Eurokrise. Dazu konnte man das Bundestagsmitglied Axel Trost, stellvertretender Parteivorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, begrüßen.
  • Stand und Strategien im Kampf gegen Rechtsextremismus in Brandenburg. Dazu war die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, zu Gast.
  • Aktuelle Fragestellungen aus der Enquete Kommission “Kommunal – und Landesverwaltung- bürgernah, effektiv und zukunftsfest – Brandenburg 2020“.

Beschluss 11-Punkte-Programm ("Sommerfahrplan")

Fotos: Landtagsfraktion

Die Fraktion tagt.
Der Vorsitzende, Christian Görke, spricht.
Konni Wehlan hat das Wort.
Unsere Bundestagsabgeordnete, Diana Golze
Ministerin Anita Tack
Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau
der Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg, Stefan Ludwig
Minister Helmuth Markov
27. Januar 2013

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mahnendes Erinnern im gesamten Kreisverband, so auch beispielsweise in der Kreisstadt Luckenwalde.

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus gab es im gesamten Kreisverband Veranstaltungen zum mahnenden Erinnern.

In Luckenwalde trafen sich beispielsweise die Spitzen von Kreisvorstand und Kreistagsfraktion der LINKEN Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan und Jürgen Akuloff, gemeinsam mit Vertretern des Stadtvorstandes und der Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde sowie weiteren Genossinnen und Genossen auf dem Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers STALAG IIIa zur Kranzniederlegung. Im Anschluss daran begab man sich zum Ehrenhain am Luckenwalder Stadtpark und gedachte dort ebenfalls den Opfern des Faschismus.

Abschließend nahm die Delegation noch am zentralen Gedenken der Stadt Luckenwalde im Foyer des Rathauses teil und legte auch hier ein Blumengebinde vor der Gedenktafel nieder.

Text und Fotos: Felix Thier

Gedenken auf dem Stalagfriedhof
Gedenkkreuz für die umgekommenen französischen Kriegsgefangenen
Stele für die italienischen Opfer
Gedenken am Ehrenhain am Luckenwalder Stadtpark
Erinnern im Rathausfoyer
25. Januar 2013

Beim DRK Luckenwalde

Der Ortsverband hatte zum Neujahrsempfang geladen.

Heute war Konni Wehlan beim Neujahrsempfang des Ortsverbandes des Deutschen Roten Kreuzes in Luckenwalde. der hiesige Vorsitzende, Winand Jansen, führte durch das Programm und sorgte für eine sehr angenehme Atmosphäre. Begeistert hat ebenso der Chor des DRK. Stolz wurde den Anwesenden das neue Wasserrettungsboot präsentiert. 

19. Januar 2013

Steffen Kühne tritt für uns an!

LINKE-Kreisverbände von Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz wählten ihren Direktkandidaten

Glückwünsche an unseren Kandidaten

Das Ergebnis gleich vorweg: Mit 80,9 % der Stimmen erhielt Steffen Kühne von der Gesamtmitgliederversammlung der vom Bundestagswahlkreis 62 eingefassten Orte der LINKEN-Kreisverbände aus den Landkreisen Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz ein überzeugendes Vertrauensvotum. Vor Ort waren 210 Genossinnen und Genossen, an der Abstimmung beteiligten sich 207, darunter waren drei ungültige Stimmen. Auf Steffen Kühne entfielen 165 Ja-Stimmen, Jutta Vogel konnte somit 39 Stimmen für sich verbuchen. 

Mit Stefan Ludwig als Landesvorsitzenden der LINKEN Brandenburg und Helmut Scholz als Mitglied des Europaparlamentes waren auch zwei prominente Parteimitglieder des Wahlkreises unter uns.

Wir wünschen Steffen und uns natürlich maximalen Erfolg im anstehenden Wahlkampf, dies brachte auch Konni Wehlan als unsere Kreisvorsitzende und eine der ersten Gratulantinnen zum Ausdruck.

Bildergalerie

Foto: Felix Thier

18. Januar 2013

Neujahrsempfang des Landkreises Teltow-Fläming

500 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung

Auch in diesem Jahr fand der Neujahrsempfang des Landkreises Teltow-Fläming im Luckenwalder Kreishaus statt. Erstmalig fungierte die amtierende Landrätin der LINKEN, Kirsten Gurske, als Hausherrin, begrüßte alle Anwesenden auf das Herzlichste und feierte an diesem Tag auch gleich noch ihren Geburtstag. Traditionsgemäß wurden auch wieder die Teltow-Fläming-Preise vergeben. Einen umfangreichen Bericht zu den Preisträgern und auch zum Empfang selbst finden Sie hier auf den Seiten des Landkreises.

Fotos: Felix Thier

Ein gut gefülltes Haus
Kirsten Gurske begrüßt die Gäste
Mitglieder der Kreistagsfraktion
18. Januar 2013

Internationale Grüne Woche

Landtagsausschuss tagte auf der weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Bereits traditionsgemäß traf sich der Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft des Brandenburger Landtages, begleitet vom zuständigen Minister Vogelsänger, zu einer Beratung auf der Internationalen Grünen Woche auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin. Vom 18. bis 27. Januar werden auch in diesem Jahr unter dem Motto "Natürlich erfolgreich" wieder tausende Besucherinnen und Besucher erwartet.
Von der Qualität der regionalen Produkte hat sich auch Konni Wehlan als Ausschussvorsitzende in der Brandenburghalle überzeugt. Für das Land Brandenburg ist die Teilnahme an der weltgrößten Verbrauchermesse vor unserer Haustür eine Selbstverständlichkeit. Es geht um die Präsentation von Brandenburger Agrarprodukten, neuen und alten Spezialitäten, um Ausflugs- und Übernachtungstipps, um Sport- und Kulturangebote auf dem Lande. Zusätzliche Synergieeffekte entstehen, wenn sich Partner für gemeinsame wirtschaftliche Aktivitäten zusammenfinden, wenn Produkte gelistet oder wenn junge Leute hier erstmals mit den Möglichkeiten der "Grünen Berufe" vertraut gemacht werden. Ein besonderer Höhepunkt der Landespräsentation ist der Brandenburg-Tag, traditionell am Messemontag, den 21. Januar. Das bunte Treiben an allen zehn Messetagen ist ein Erlebnis voller Vielfalt und gibt einen Überblick über das Programm in der Brandenburg-Halle mit weit über 150 Ausstellern an 76 Marktständen, zwei Gastronomiebereichen und rund 1.500 Akteuren auf der Bühne und im Kochstudio.

Und auch die Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag ist in diesem Jahr erneut mit einem eigenen Stand vertreten. Das Programm und alle Infos dazu finden Sie hier.

16. Januar 2013

Gregors 65. Geburtstag

Konni Wehlan gratulierte auch.

Konni Wehlan gratuliert
Konni Wehlan mit Sigmund Jähn

Unten tagte der Deutsche Bundestag, zwei Etagen darüber feierte Gregor Gysi auf der Fraktionsebene seinen 65. Geburtstag. Die Gratulanten waren sowohl zahl- als auch namensreich. Künstler, Politiker und Weggefährten standen Schlange um dem Jubilär persönliche Glückwünsche zu überbringen. Ob nun Roger Willemsen, Ronals Paris, Sigmund Jähn, Hans Modrow, Lothar Bisky, Claudia Pechstein, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Guido Westerwelle, Rainer Brüderle, Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, Henry Hübchen, Andrej Hermelin, Lothar de Maizière, ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske oder der Hauptmann von Köpenick (der Wahlkreis von Gregor Gysi) - sie sind nur einige, die zum Gratulantenkreis gehörten. Konni Wehlan war ebenfalls dabei und vertrat an diesem Abend als stellvertretende Vorsitzende die Landtagsfraktion der LINKEN in Brandenburg. Bei dieser Gelegenheit nutzte sie auch die Chance, sich mit einem Idol ablichten zu lassen: dem ersten Deutschen im Weltall, Sigmund Jähn.

Eine große Bildergalerie finden Sie auch hier.

Fotos: Felix Thier und Frank Schwarz