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Wahlabend im Kreishaus

Ich möchte mich auch noch einmal auf diesem Wege bei Ihnen, liebe Wählerinnen und Wähler, für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich freue mich über das super Ergebnis, sehe es als Ansporn und Verpflichtung zugleich. Vier Direktmandate für den Bundestag in Brandenburg und weitere zwei Abgeordnete über die Landesliste, 21 Direktmandate (und damit mehr als die anderen Parteien) im neuen Landtag Brandenburg plus zusätzlich fünf Abgeordnete über die Landesliste sind die mehr als vorzeigbare Bilanz. Ferner konnte ich mein Direktmandat im Süden unseres Landkreises sogar mit Stimmenzuwächsen verteidigen. Bei Kirsten Gurske hat es in Luckenwalde zur Bürgermeisterin leider nicht gereicht, dafür kam Monika Nestler in Nuthe-Urstromtal gleich im ersten Durchgang auf über 51% der Stimmen und ist somit die neue Bürgermeisterin. Noch genauere Zahlen, Daten und Fakten finden Sie in der Wahlrubrik meines Kreisverbandes.

Tag der Offenen Tür in der Kreisverwaltung

Unsere Kreistagsfraktion bot tolles Programm und stand Rede und Antwort

Auch an einem Sonntag heißt es bei uns: Hier ist DIE LINKE. Anlass war diesmal der 1. Tag der Offenen Tür in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming von 11 bis 17 Uhr. Geladen hatten die Kreisverwaltung und der Kreistag und so boten auch die hier vertretenden Fraktionen, mal mehr mal weniger (oder gar nicht), den Besucherinnen und Besuchern im Kreishaus Einblick hinter die Türen. Wir für unseren Teil boten bei kostenlosem selbstgebackenen Kuchen und Kaffee in gemütlicher Atmosphäre - wir hatten u. a. unser Rotes Sofa dabei -, mit Informationen zur Arbeit der Fraktion und dem bereits im Kreistag Erreichtem den Leuten gleich am Eingang im ersten Stock des Hauses einen freundlichen Anlaufpunkt. Ferner zeigte unser Fraktionsmitglied Maritta Böttcher eine Präsentation zum Zuckertütenfest 2009 in Jüterbog und fragte die Besucherinnen und Besucher nach einem Namen für den dort präsentierten roten Kater. Rudolf Haase wiederum zeigte einem Film über das afrikanische Land Gambia, in dem er ein Patenkind hat und stellte einige Mitbringsel aus. Das kommunalpolitische forum war auch mit Informationsmaterial vor Ort und Gerald Bassing sorgte mit seinen Saxophoneinspielungen immer wieder für Auflockerung und ausgesproche Kurzweil. Etliche Leute zeigten Interesse an unserer Arbeit, äußerten Zustimmung zu unserer Politik, wünschten uns Glück für die kommenden Wahlen und nahmen auch in unserer Gesprächsecke auf dem Roten Sofa Platz und ließen sich den Kuchen schmecken.

PS: Der Landrat kam nicht nur einmal zum Kuchen essen bei uns vorbei ...

Über die Dörfer ...

Station in Kemlitz, Dahme und Seehausen

Das letzte Wochenende vor dem Wahltag am 27. September war wieder voll gepackt mit Terminen. Am Samstag nahm ich an der Eröffnung der Fläming-Skate-Verbindung nach Kemlitz teil. Bei schönstem Wetter machten sich 200 Radler auf den Weg nach Rosental, um dann die neue Strecke, die über das europäische Leader-Programm gefördert wurde, zu beradeln. Unsere Stadtverordnete in der Dahmer Stadtverordnetenversammlung, Heike Kühne, war mit ihren Skates mit von der Partie.  
Von Dahme ging es nach Werbig zum dortigen Dorffest. Vor drei Wochen auf meiner Landtour wurde ich von der Ortsvorsteherin, Angela Schulze, eingeladen. In einem großen Festzelt feierte Jung und Alt. Aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls wurde ein Programm aufgeführt, wo über das Leben in der DDR bis zur Wende berichtet wurde. Ich staunte nicht schlecht, wie viele Utensilien aus dieser Zeit noch vorhanden  waren, wie blaues und rotes Halstuch, FDJ-Bluse, und, und, und. Auch das Festzelt war mit alten Losungen geschmückt. Zum Abschluss des Programms wurde das Lied "Freiheit" von Westernhagen gespielt und alle sangen kräftig mit.  
Nun ging es nach Seehausen zum Dorffest. Auf der letzten Kreistagssitzung wurde ich vom Ortsvorsteher und Kreistagsmitglied, Wilhelm Schröter, eingeladen. Auch hier wieder sehr lobenswert mit wie viel Mühe und persönlichem Engagement für Jung und Alt ein Wohlfühlprogramm auf die Beine gestellt wurde. Rege genutzt, und das nicht nur von den Seehausenern, wird die dortige Kulturscheune, die Platz für fast 500 Menschen  bietet. Hochzeiten, Familienfeiern und eben an diesem Tag zünftige Blasmusik finden dort statt.

Frühstück, Grundstein, Abschied, Skate-Arena, Erinnerung

Buntes Programm und wieder viel unterwegs - diesmal mit Kirsten Gurske

Der Freitag war eine Rundreise mit unserer Luckenwalder Bürgermeisterkandidatin, Kirsten Gurske. Um 9 Uhr waren wir pünktlich zum Unternehmerfrühstück in der Gaststätte des Hotels Vierseithof in Luckenwalde. Viele interessante Gespräche und das Kennerlernen des neuen Geschäftsführers der Commerzbank Luckenwalde an unserem Tisch waren das Ergebnis. Um 11 Uhr fand dann die Grundsteinlegung der HBS auf dem Gelände des Biotechnologieparks statt. 100 neue Arbeitsplätze für Luckenwalde, 40 Millionen Euro Investitionssumme, davon 50 Prozent durch die ILB gefördert - einfach super. Dann ging es nach Jüterbog zur Verabschiedung des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Erich Claasen. Auch hier waren wieder viele Gespräche mit den Innungsvertretern der Region auf der Tagesordnung. Wir hoffen, dass wir Herrn Claasen mit den Whisky-Gläsern, versehen mit dem Logo der LINKEN, eine kleine Freude machen konnten. Auf der Rückfahrt nach Luckenwalde machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Skate-Arena. Hier war Erik Scheidler in seinem Element und erklärte Kirsten alles, was wichtig ist, im Schnelldurchgang.

Den Abschluss eines sehr interessanten Tages bildete dann die Einweihung des erneuerten ehemaligen Kriegsgefangenenlagers und Gedenkstätte Stalag III A, an der auch der Landtagspräsident, Gunter Fritsch, und Vertreter der Botschaften teilnahmen. Die Anlage hat eine Gesamtgröße von 7.500 qm und gliedert sich in vier Teilbereiche - den italienischen Teil, den französischen Teil, den jugoslawischen Teil und den sowjetischen Teil. Über 200.000 Gefangene vieler Nationalitäten durchliefen das Stalag III A. Nach bisherigen Kenntnisstand starben ca. 4.000 bis 5.000 Gefangene. Allein im strengen Winter 1941/42 waren bei einer Fleckfieberepidemie rund 2.000 bis 2.500 tote sowjetische Gefangene zu beklagen.

Wahlforum bei der Volkssolidarität

Landtagskandidaten stellten sich den Fragen in der Luckenwalder Begegnungsstätte

Wenn auch die hiesige Regionalpresse fehlte und Herr Große von der Volkssolidarität zu Beginn des Forums darüber seine Enttäuschung ausdrückte, so bleibt festzustellen, dass Presse hochkarätig anwesend war, mit Herrn Metzner, der für die PNN (Potsdamer Neuste Nachrichten) und Lausitzer Rundschau schreibt. Er begleitete an diesem Tag Herrn Petke von der CDU. Irgendwie war es schon grotesk, Herr Petke schien an diesem Tag, als ob er „Kreide gefressen“ hätte. Er lobte den Finanzminister, Herrn Speer, und ist sowieso (schon immer) für einen Mindestlohn, nur eben branchenmäßig, nicht flächendeckend und schon gar nicht gesetzlich. Stellenweise sah es so aus, als ob er die SPD links überholen wollte, als er Frau Heppener sagte, dass mit ihrer Forderung eines Mindestlohns von 7,50 Euro keiner leben könne. Das müsste mehr sein. Vielleicht war es die Anwesenheit von Herrn Metzner, oder das Herrn Petke nachgesagte Vier-Augen-Gespräch mit dem Ministerpräsidenten. Für mich sind das deutliche Zeichen, dass die Brandenburger Messe nach den Wahlen schon gesungen und Rot-Rot für Herrn Platzeck nicht ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Wenn man mit CDU, FDP und Grünen spricht und mit den LINKEN nicht, vermittelt sich schwer, dass man ernsthaft bis zur Wahl alles offen lassen und über Sondierungsverhandlungen zueinander finden will. Dann müssen sicherlich die  Wahlergebnisse der LINKEN zu Nord und Kaiser herhalten, als letztes Argument fehlender Stabilität für eine Koalition mit uns. Für Herrn Petke ist sowieso schon jetzt alles klar: Ihr seid dem Platzeck viel zu stark, er will einen schwachen Partner, den hat er mit uns. So kann man es auch sehen.

Forum zur Tourismuspolitik

Kirsten Gurske und Konni Wehlan diskutierten mit Gästen

Im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes in meiner Heimatstadt Luckenwalde luden unsere Kandidatin Kirsten Gurske und ich in die Luckenwalder Bibliothek im Bahnhof ein. Kompetente Gesprächspartner waren an diesem Abend die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, Dr. Dagmar Enkelmann und der Geschäftsführer der Fläming-Skate GmbH, Erik Scheidler. Dagmar Enkelmann führt in ihrer Heimatstadt Bernau regelmäßig Tourismuskonferenzen durch und das mit überaus positiver Resonanz. Die Teilnehmerzahl steigt mit jeder Veranstaltung.

In unserer Runde an diesem Abend konnten wir auch örtliche Experten zu diesem Thema im Auditorium begrüßen, so u. a. Vertreter des Stadtmarketingvereins oder auch von ortsansässigen Hotels. Als Ergebnis des Abends lässt sich festhalten, dass schon einiges auf dem Gebiet des Tourismus geschehen ist und auch ähnliche Erfahrungen wie in Bernau gemacht wurden. Wichtig ist, auch mit den Dingen zu punkten die schon vorhanden sind und deren Attraktivität zu steigern. So sei es z. B. nötig die Fläming-Skate bereits an ihrem Einstiegspunkt am Bahnhof mit sanitären Einrichtungen auszustatten, um den Tagesgästen auch bei Anreise per Bahn eine Erfrischungsmöglichkeit anzubieten, so ein Vorschlag von Kirsten Gurske. Alles in allem also eine gelungene Veranstaltung, zu der auch wieder die tolle Musik von Herrn Bassing auf dem Saxophon beitrug.

... und schöner Sonntag

Kreislicher Denkmaltag in Mellnsdorf, Trödelmarkt bei Brita Marx & Tagesausklang in Jakobikirche

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des landesweiten Denkmaltages. Schnell brachte ich noch den selbst gebackenen Kuchen zu meinem Förderverein in die Jakobikirche und dann gings ab nach Mellnsdorf. Auf der zentralen Veranstaltung zum Tag des Denkmals in Teltow-Fläming in Mellnsdorf wurden besondere Projekte mit dem Denkmalpreis geehrt, wie der Fachbeirat Rieselfeld Großbeeren, für die deutschlandweit einzige denkmalgeschützte Rieselfeldanlage und der Förderverein der Jakobikirche für das große Engagement zur Rettung der Kirche. Für besondere ehrenamtliche Tätigkeiten wurde der Verein Bürgerhaus Saalow e.V. ausgezeichnet und für die geschichtliche Bewahrung der Schloss- und Burganlage Zossen, Klaus Voeckler und Ulrich Wiegmann.
Anschließend schaute ich noch beim Antik- und Trödelmarkt der Unternehmerin des Jahres in Brandenburg, Brita Marx, in Luckenwalde vorbei, (habe sogar eine schöne Vase gefunden) und sah dort auch die beeindruckende Vorführung des Hochseilteams Schmidt, welches in 30 Metern Höhe mit seinen Motorrädern auf einem gespannten Drahtseil durch die Lüfte raste - zum Glück spielte das Wetter mit.
Den Abschluss dieses vollgepackten Tages bildeten dann Kaffee und Kuchen im Pavillion der Jakobikirche in Luckenwalde, welche ja ebenfalls zum Tag des offenen Denkmals geladen hatte.

Die Bilder zeigen die Feier in Mellnsdorf und die Motorradshow bei Brita Marx.

Ein voller Samstag ...

Zu Besuch bei INA Luckenwalde, der Skate-Arena Jüterbog & Enthüllung der Postsäule in Ilmersdorf

Am Samstagmorgen war ich beim "Tag der offenen Tür" im Unternehmen Schaeffler - dem Luckenwalder INA-Werk. Hier wurden Ausbildungsberufe für Jungen und Mädchen vorgestellt.
Selbst noch für dieses Ausbildungsjahr stünden freie Stellen zur Auswahl, so Herr Totzke, der Verantwortliche für Lehrausbildung. Leider war der Andrang nicht so groß wie erwartet. Schade eigentlich, denn ich konnte mich davon überzeugen, dass sehr interessante Ausbildungsberufe auf die künftigen Azubis warten.
Nach einem kurzen Abstecher zur Fläming-Skate- Arena Jüterbog, wo der Inline-Eventtag stattfand, ging es anschließend zur Eröffnung der Postsäule nach Ilmersdorf. Hier erwarteten den Besucher eine festlich geschmückte fläminger Trachtengruppe, traditionelle Lieder vom dortigen Chor und viele Attraktionen zum Dorffest, wie das Schmieden auf offenem Feuer mit Hammer und Amboss. Sehr einladend waren die Höfe, die für diesen extra Tag geöffnet wurden. Die Einweihung der Postsäule nahm der ehemalige Ministerpräsident unseres Landes, Manfred Stolpe wahr.

Heiß begehrt bei den Jüngsten waren übrigens die Luftballons der LINKEN.

Forum "Ist die Bildung noch zu retten?"

Unsere Luckenwalder Bürgermeisterkandidatin und Konni Wehlan hatten eingeladen

An diesem Abend trafen sich ca. 30 Bürgerinnen und Bürger im Luckenwalder Lindencafé und folgten damit der Einladung von unserer Bürgermeisterkandidatin, Kirsten Gurske, und von mir, um über die aktuelle Bildungspolitik zu diskutieren. Besonders erfreulich war, dass auch einige Vertreter von verschiedenen Bildungsträgern zu uns fanden. Podiumsgäste waren neben Kirsten Gurske die Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg, Gerrit Große, unser Kandidat im hiesigen Wahlkreis für die Bundestagswahl, Steffen Kühne und ich. "Die Bildungspolitik im Land war über Jahre eine Rein-Raus-Kartoffelpolitik und hiesige SPD- und CDU-Politiker haben sich daran beteiligt. Als es um die Möglichkeit der Einrichtung eines Kooperationsmodells mit dem Friedrich-Gymnasium für die Sicherung unserer Sportbetonten Gesamtschule mit gymnasialen Oberstufenteil in Luckenwalde ging, wurde unser Antrag dazu im Kreistag abgelehnt. Heute wird mit großem Aufwand das Abitur für die Oberschule am Oberstufenzentrum wieder eingerichtet. Erst zerschlägt man die Gesamtschule und dann müssen neue Strukturen her. Welch eine Vergeudung von volkswirtschaftlichen und Humanressourcen.", so eines meiner Statements in der Diskussion.

Forum der Akademie 2. Lebenshälfte

Landtagskandidaten des Wahlkreises 24 trafen sich im Haus "Sonnenschein"

Seniorenpolitik - das war der Schwerpunkt der Veranstaltung an diesem Nachmittag im Luckenwalder Haus Sonnenschein. Eingeladen hatte die Akademie 2. Lebenshälfte und fragte sogleich auch die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten der Partien wie es denn nun in den Wahlprogrammen um die Seniorenpolitik bestellt sei.

Für DIE LINKE ist Seniorenpolitik eine zentrale Querschnittsaufgabe, die alle Lebensbereiche durchzieht. Arbeit, von der man leben kann, eine gute Bildung für alle und das lebenslang, sich den Lebensalltag selbst gestalten ohne Sozialangst und der Zugang zu Sport, Bildung, Kultur und gesundheitlicher Vor- und Fürsorge gehören für mich dazu. Dumpinglöhne sind sittenwidrig und führen zu Altersarmut, deshalb kämpft DIE LINKE um die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Der angebliche Vorteil von Brandenburg als Niedriglohnland - die Wirtschaftsstrategie des CDU-Ministers Junghanns -, hat sich bis heute - gut 20 Jahre nach der Wende - in den Arbeitsmarktzahlen nicht niedergeschlagen. Es herrscht eine überproportionale Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen vor, trotzdem beschließt man die Rente ab 67. Noch heute gibt es Ungerechtigkeiten in der Rente Ost zu West. Die Nutzung von Bus und Bahn für Ältere ist oftmals überhaupt die einzige Möglichkeit, um sich am städtischen bzw. gemeindlichen Leben zu beteiligen. Ein gutes Netz im ÖPNV wird gebraucht, um die Mobilität zu sichern. Mehr als 40.000 Seniorinnen und Senioren über 60 Jahre leben im Landkreis Teltow-Fläming - das verdeutlicht die Wichtigkeit des Politikfeldes.

Bericht dazu in der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Forum des DGB

Landtagskandidaten stellten sich dem Gewerkschaftsbund im Luckenwalder Kreishaus

Der DGB hatte geladen, leider nur sehr wenige Zuschauer waren gekommen um sich die Standpunkte der verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl in unserem Kreis anzuhören. Als Fazit lässt sich eines festhalten: von den Grünen kam kein Vertreter, die CDU musste kurzfristig absagen, die FDP-Kandidatin scheint in der falschen Partei zu sein, da ihre Positionen fast immer im Gegensatz zu denen ihrer Bundespartei standen - was sie offen zugab, der Vertreter der SPD gab sich als Verteidiger der Menschen, denn schließlich war es doch seine Partei im Bund die die CDU im Zaum hielt und ihr "alle Zähne zog" - verwiesen sei von mir hier nur einmal auf die Mehrwertsteuererhöhung bei der uns die SPD ja auch bestens beschützt hat.

Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link: MAZ-Bericht

Petition gegen die Gewässerprivatisierung

Unterschriftenlisten an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages übergeben

Nochmals mehr als 55.000 Unterschriften übergab Carsten Preuß, der Initiator der Petition gegen die weitere Gewässerprivatisierung in Ostdeutschland, am 7. September in Berlin vor dem Brandenburger Tor an Kersten Naumann (DIE LINKE.), der Vorsitzenden des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages. Zusammen mit den Mitzeichnern der Online-Petition wird die Petition nunmehr von mehr als 80.000 Menschen unterstützt. Insbesondere der BUND Brandenburg, DIE LINKE. Brandenburg, der Verein pro Mellensee und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Wochen Unterschriften gesammelt. Damit ist die Unterschriftensammelaktion jedoch nicht beendet. Es werden weiterhin Unterschriften gesammelt. Carsten Preuß erklärte bei der Übergabe der Unterschriften: "Zwar haben sich mittlerweile namhafte Politiker gegen eine weitere Gewässerprivatisierung ausgesprochen, jetzt kommt es aber darauf an, dass den Versprechen nach der Wahl auch Taten folgen." Kornelia Wehlan pflichtete ihm bei: "Unsere Initiativen im Landtag wurden abgelehnt, jetzt sind Wahlzeiten, da wird viel versprochen. Deshalb ist Druck auch nach dem Wahltag nötig." 

Mit den nun übergebenen Unterschriftslisten soll erreicht werden, dass der Petitionsausschuss zunächst eine öffentliche Anhörung zu dieser Petition einberuft, damit die Initiatoren dass Anliegen persönlich vortragen können. Der Bundestag wird mit der Petition aufgefordert, zunächst ein Moratorium zum Verzicht der weiteren Privatisierung von Gewässern zu beschließen. In der Zwischenzeit soll eine Gesetzesänderung erfolgen bzw. eine Klarstellung der Rechtslage mit dem Ziel, dass Gewässer den Gemeinden, Städten, Kreisen oder Ländern als Eigentum kostenlos übertragen werden können.

Die Seen sind ein wesentlicher Standortfaktor für den Tourismus und zudem wichtige Ökosysteme. Die Privatisierung der Gewässer birgt die Gefahr, dass Badestellen, Stege und Uferwege nicht mehr nutzbar sind oder Freizeitbetätigungen auf den Seen, wie Angeln und Baden, durch private Eigentümer verboten oder kostenpflichtig werden.

 

6. Behinderten- und Skatefest in Kolzenburg

Konni Wehlan und Kirsten Gurske mit Fahrrad unterwegs

Der Landkreis Teltow-Fläming hatte für den vergangenen Sonntag zum sechsten Behinderten- und Skatefest in den Luckenwalder Ortsteil Kolzenburg eingeladen. Zusammen mit Kirsten Gurske und dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. in der SVV Luckenwalde, Erik Scheidler, folgte ich der Einladung gern.

Der Chor der Kastanienschule Jüterbog – Förderschule für geistige Behinderte – gab ein Ständchen kurz vor der Eröffnung des Festes. Das Landespolizeiorchester Brandenburg oder auch die Mitglieder der Kindertanzgruppe des Behindertenverbandes Dahme sorgten ebenfalls für gute Stimmung. Auch wenn das Wetter nicht den größten Sonnenschein bereit hielt, so hatten wir doch an diesem Sonntag viel Spaß.

9. Kreiserntefest

Gute Stimmung im Ludwigsfelder Ortsteil Ahrensdorf

Das 9. Kreiserntefest fand in diesem Jahr in Ahrensdorf, einem Ortsteil von Ludwigsfelde statt. Mit viel Liebe und großem Engagement wurde ein Festumzug und ein Programm auf zwei Bühnen gestaltet, was zum Verweilen im Festzelt, aber auch an den vielen Ständen einlud. Attila Weidemann vom rbb-Fernsehen moderierte den Festumzug und ließ es sich nicht nehmen, mit dem alten Wolga die Festmeile zu durchfahren. Besonders angetan hatte es mir die Apfelbowle aus Ludwigsfelde, der fläminger Klemmkuchen, die Kartoffelpuffer und das frische Landbrot aus Merzdorf mit Mehl aus Steinmeiers Mühle.

Start in die heiße Wahlkampfphase

Auftakt mit Politprominenz in Brandenburg/Havel

Am 4. September startete DIE LINKE in Brandenburg ihre heiße Wahlkampfzeit. Ein wirklicher Höhepunkt war auch für mich als Teilnehmerin in der Stadt Brandenburg die Eröffnungsveranstaltung mit den Spitzenkandidatinnen für die Bundestags- und Landtagswahlen, Dagmar Enkelmann und Kerstin Kaiser sowie Diana Golze, die im Bundestagswahlkreis 61 direkt kandidiert. Das Highlight war die Rede des Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, der sich zu allen wichtigen Lebensfragen, wie Arbeit, Bildung, soziale Gerechtigkeit, Rente und Krieg in Afghanistan mit den Positionen der anderen Parteien auseinandersetzte. Die Band "Zöllner" war nicht nur ein musikalischer Ohrenschmaus an diesem Nachmittag, sondern mischte auch kräftig politisch mit.  
Angespielt auf die gegenwärtige öffentliche Diskussion zum Gysi-Plakat "Reichtum für alle" und "Reichtum besteuern", sagte "Zöllner": "Reichtum für alle stimmt schon, bloß dafür muss zuerst Reichtum besteuert werden."

Dagmar Enkelmann zu Gast in Woltersdorf

Spitzenkandiatin der LINKEN zur Bundestagswahl 2009 las aus ihrem neuen Buch

Die Heimatstube Woltersdorf war an diesem Abend das Ziel von rund 40 interessierten Bürgerinnen und Bürgern und somit bis auf den letzten Platz gefüllt. Anlass war die Präsentation des neuen Buches "Liebe auf den ersten Blick? ...und andere Geschichten" der 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, Dr. Dagmar Enkelmann. In gemütlicher Atmosphäre und mit viel Esprit las sie einige Auszüge aus ihrem Werk, beantwortete Fragen aus dem Auditorium und erläuterte auch einzelne Punkte, die in dem Buch vorkamen. U. a. ging es um das Zusammengehen von PDS und WASG, das merkwürdige Abstimmungsverhalten mancher Politiker im Bundestag, Reformen und Reförmchen und sonstigen Erlebnissen rund um den "Planeten Bundestag". Ein mehr als gelungener Abend der auch hier nochmal meinen Dank an die Organisatoren verdient!

Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung