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20 Jahre Kinderweihnachtsfeier

Am 3. Dezember 2010 fand die nunmehr 20. Kinderweihnachtsfeier im Übergangswohnheim des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Anhaltstraße in Luckenwalde statt.

Die Veranstaltung des Stadtverbandes der LINKEN Luckenwalde und der Landtagsabgeordneten, Kornelia Wehlan, besuchten auch in diesem Jahr viele Kinder mit Ihren Familien. Heimleiter Rainer Höhn lud neben seinen Heimbewohnern auch zahlreiche ehemalige Bewohner mit ihren Familien ein. Vielen von ihnen ist die Kinderweihnachtsfeier zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, an der sie auch nach ihrem Auszug festhalten wollen. So trafen sich „alte“ und „neue“ Bekannte, tauschten Erfahrungen aus und frischten Erinnerungen auf.

Wie immer waren auch in diesem Jahr ehrenamtlich liebevoll die Geschenke für die Kinder verpackt worden, die der Weihnachtsmann – ohne seine Rute gebrauchen zu müssen – an die Kinder verteilte. Für den Weihnachtsduft sorgten die selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Fleißige Mitarbeiter und Bewohner des Heimes hatten dem Raum mit selbst gebastelten Sternen, mit geschmücktem Weihnachtsbaum und gedeckten Tischen ein weihnachtlich gemütliches Aussehen gegeben. Für besinnliche Stimmung sorgte die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde, Dr. Heidemarie Migulla, mit ihrer Gitarre und dem Gesang von Weihnachtsliedern. Einige Spielsachen wurden gleich auf dem Teppich verteilt und ausprobiert. So puzzelten Kornelia Wehlan und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming, Christiane Witt, gemeinsam mit den Kindern unterm Weihnachtsbaum.

Tina Senst

Gedenken an Prof. Dr. Michael Schumann

10. Todestag bringt einstige Weggefährten zum Erinnern zusammen

Bei denen, die ihn persönlich kannten, bleibt er als intellektueller Kopf und hochgeschätzter Mensch unvergessen: Prof. Dr. Michael Schumann (1946-2000). Menschen, die den Mitbegründer und Vordenker der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) nur noch aus Büchern und durch Zeitgenossen kennenlernen konnten, sind beeindruckt von den geistigen und sozio-moralischen Leistungen und Grundprinzipien dieser Ausnahmepersönlichkeit nicht nur der brandenburgischen Politik.
Am 2. Dezember 2010, dem zehnten Jahrestag des tragischen Autounfalls, bei dem Schumann und seine Ehefrau zu Tode kamen, fanden sich etwa 100 Gäste und WeggefährtInnen im Landtag ein, um an den Politiker und Mensch Micha Schumann zu erinnern. Eine Lesung seiner Texte unter dem Leitmotto "Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System", organisiert von der Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) auf Bundesebene, der RLS Brandenburg, der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg und der Michael Schumann Stiftung, führte Generationen und Professionen zusammen: Wissenschaftler, Abgeordnete, Kulturschaffende und interessierte Bürger ehrten den Toten, in dem sie seinem Gedankengut ihre Stimme liehen und ihm Gehör schenkten.

Im gesprochenen Wort wurde deutlich: das politische und ethische Vermächtnis Michael Schumanns lebt weiter und ist zeitlos gültig: eine Verpflichtung für alle, denen gelebter Humanismus und eine im täglichen Leben fußende linke, demokratisch-sozialistische Vision ein inneres Bedürfnis ist.

Sven Rosig

Eine größere Bildergalerie finden Sie hier.

Kreisparteitag der LINKEN Teltow-Fläming

2. Tagung des 2. Kreisparteitages in der Kulturscheune Thyrow

Die 2. Tagung des 2. Kreisparteitages der LINKEN Teltow-Fläming fand am 27. November 2010 in der Kulturscheune des Trebbiner Ortsteils Thyrow statt. Thematischer Schwerpunkt war die Programmdebatte in unserer Partei. In diesem Zusammenhang waren ausdrücklich nicht nur die Delegierten des Parteitages, sondern auch unsere Mitglieder eingeladen, um sich an der Debatte zu beteiligen und über die Programmentwicklung in unserer Partei informiert zu werden. In meinem Beitrag galt es dann auch noch einen Rückblick auf das erste Jahr Kooperation im Kreistag Teltow-Fläming zu werfen. Einiges wurde erreicht, vieles gilt es noch in Angriff zu nehmen und unserer Verantwortung gegenüber den Teltow-Flämingern gerecht zu werden. Meinen Redebeitrag finden Sie hier.

Alles weitere zum Parteitag finden Sie auf den Seiten meines Kreisverbandes.

Bundesweiter Vorlesetag

Konni Wehlan war bei zahlreichen Kindern zum Vorlesen

Vorlesen und Lesen - eine wunderschöne Sache, doch leider habe ich oft viel zu wenig Zeit dafür. Aber manchmal muss man sie sich einfach nehmen. So geschehen auch am vergangenen Freitag, als ich in zahlreichen Kindereinrichtungen war um den dortigen aufmerksamen Zuhörern Geschichten rund um Bambi, Dumbo und Susi und Strolch vorzulesen. War es nun die Grundschule Friedrich-Ebert, die KITA "Burg", die "Nuthewichtel" in Woltersdorf, die Luckenwalder Bibliothek im Bahnhof oder die vielen anderen Orte wo ich war: überall gespannte Kinderaugen und Mucksmäuschenstille. Und natürlich kam ich auch nicht mit leeren Händen: Plätzchen waren das eine gut angenommene Mitbringsel, das andere dann die Bücher, die ich zum Weiterlesen bei den Kindern ließ - denn bei aller Freude, die der Tag mir bereitete: Bei so vielen kleinen Bücherratten konnte man nur Passagen vorlesen.

Fotos: Märkische Allgemeine Zeitung, Harald-Albert Swik

Volkstrauertag

Kranzniederlegung und stilles Gedenken an den Kriegsgräbern in Luckenwalde

Auch der diesjährige Volkstrauertag wurde im Landkreis Teltow-Fläming mit diversen Veranstaltungen würdig begangen. In Luckenwalde wurden durch den hiesigen Stadtverband und die Stadtfraktion der LINKEN zusammen mit der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden, Konni Wehlan, auf dem Kriegsgräberfeld des Waldfriedhofes und an den Gedenkstelen der Massengräber auf dem Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag IIIa Gestecke und Blumen niedergelegt.

Jahresmitgliederversammlung beim Kreissportbund

Konni Wehlan besuchte Veranstaltung in Kolzenburg

Logo: www.kreissportbund-teltow-flaeming.de

Zur Jahresmitgliederversammlung hatte der Kreissportbund Teltow-Fläming in den Luckenwalder Ortsteil Kolzenburg eingeladen. In einem Grußwort richtete ich mich als hiesige direkt gewählte Landtagsabgeordnete an die Anwesenden:

"Die Sportvereine im Landkreis Teltow-Fläming und insgesamt in Brandenburg leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen und gesundheitsbewussten Entwicklung in der Gesellschaft. DIE LINKE betrachtet den Sport als hohes Kulturgut, unverzichtbar für die Selbstverwirklichung des Menschen und für seine Lebensqualität.

Sport ist leistungsstimulierend, fördert und entwickelt wesentliche gesellschaftliche und individuelle Werte und bietet vielfältige Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung.

Im Wissen darum steht für DIE LINKE außer Frage, dass der vereins- und verbandsorganisierte Sport eine besondere Unterstützung im Land und im Kreis, sowie in den Gemeinden und Städten erfahren muss. ..."

Das vollständige Grußwort als pdf-Datei.

www.kreissportbund-teltow-flaeming.de

Konni Wehlan wiedergewählt

Erneut zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde Konni Wehlan auf der heutigen Fraktionssitzung der LINKEN im Landtag Brandenburg gewählt. Als Fraktionsvorsitzende wurde Kerstin Kaiser bestätigt, ebenfalls bekleidet Christian Görke erneut den Posten des Parlamentarischen Geschäftsführers. Als weiterer stellvertretender Fraktionsvorsitzender wurde Stefan Ludwig bestimmt. Ferner sind Thomas Domres, Birgit Wöllert und Marco Büchel im Fraktionsvorstand vertreten.

Nachgefragt

Konni Wehlan stellt sich den Fragen

"Unter dem Motto 'Nachgefragt' lud die Vorstandsvorsitzende der Akademie 2. Lebenshälfte, Frau Dr. Ingrid Witzsche, ins 'Haus Sonnenschein' ein:
Kaum sind sie (Politiker) gewählt, schon haben sie ihre Wahlversprechen vergessen? -  Vor der Wahl ist nach der Wahl? Ist das so?

Dazu lud sie drei Abgeordnete des Brandenburger Landtages ein. Als Moderator fungierte Christian Schulze, der Geschäftsführer des Stadtmarketing Luckenwalde.

Frau Heppener (SPD) sagte langfristig ab. Sven Petke (CDU) hatte eine Ausschusssitzung zur Polizeireform. Er entschuldigte sich ebenfalls rechtzeitig. Die MAZ teilte dies nicht ihren Lesern mit. Kornelia Wehlan (DIE LINKE) stellte sich den Fragen der Anwesenden.

Sie berichtete was seit der letzten Wahl für die reiferen Bürger ihrer Region erreicht wurde und welche Ziele stehen. Für sie ist politische Arbeit der würdevolle Umgang mit allen Bürgern und aktive Seniorenarbeit. So bindet sie die Vergabe öffentlicher Aufträge an den Mindestlohn. Eine Streichung oder Kürzung des 2,5 Mio. € schweren Mobilitätstickets steht für sie außer Frage. Weiterbildung im Haushalt versteht sie als Sozialpolitik. Engagiert setzt sie sich für das Förderprogramm 'Arbeit für Brandenburg' ein. Es richtet sich besonders an Arbeitnehmer ab 58. Das Ziel: Raus aus dem Leistungsbezug - eine tarifliche Entlohnung - Steuern für das Land.
Bis 2030 verdoppelt sich die Zahl der Rentner. Eine schwierige demographische Entwicklung fürs Land Brandenburg. Bei den Rundfunkgebühren waren sich die Anwesenden einig, Intendantengehälter runter und dafür geringere oder keine Rundfunkgebühren. Wohnen im Alter, medizinische Versorgung und Barrierefreiheit im Luckenwalder Krankenhaus waren weitere Fragepunkte. Die medizinische Versorgung erhitzte viele Gemüter. Frau Evelin Kierschk vom Senioren- und Behindertenbeirat versprach allen Bürgern bei der Findung eines Hausarztes zu unterstützen. Zur Barrierefreiheit wurde eine gemeinsame Begehung des Krankenhauses mit den Anwesenden vereinbart.

Das Ehrenamt war ein weiterer Fragepunkt. Frau Wehlan verbindet hier nicht nur den Tag des Ehrenamtes und Ehrenamtspass. Sie sieht vielmehr ein Wachsen des Ehrenamtes aus einem gewissen Maß an Betroffenheit. Die wichtigste Frage ging um Kriminalität und Bedrohung im Alter. Die Kriminalität sei rückläufig. Weder bei Revier- noch bei Streifenpolizisten wird gekürzt werden. Ein Rückzug aus dem ländlichen Raum ist nicht mit der Polizeireform verbunden. Die Bitte eines Gastes wieder Streifenpolizisten zu Fuß einzusetzen wurde von den Anwesenden nicht unterstützt.
Die 19 Mio. € Schulden kosten das Land Brandenburg jährlich 700 Mio. Zinsen. Trotzdem will sich Frau Wehlan für die Dinge älterer und behinderter Bürger engagieren.

Auf die letzte Frage, wo sie sich mit 65-67 sieht, antwortete sie: 'Selbstverständlich im Ehrenamt.' "

Bericht: Hartmut Schulze

Artikel dazu in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ)