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Auch in diesem Jahr hat Konni Wehlan ihre Sommertour durch den Wahlkreis absolviert. Die Berichte und Bildergalerie dazu finden Sie hier.

Meine Heimat ist schön ...

Besuch der Heidelandschaft auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen besuchte ich heute mit meinem Kreistagsfraktionskollegen Felix Thier und unter sach- und fachkundiger Führung von Herrn Gerhard Maetz als Naturschützer aus dem Umweltamt der Kreisverwaltung sowie dem Schäfer Jürgen Körner einen Teil der Heidelandschaft auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen im Süden unseres Landkreises bei Jüterbog.
War es nun die blühende Heide, die weidenden Schafe von Herrn Körner, über die Flächen springende Rehe, in Betonkellern hängende Fledermäuse oder die wunderschöne weite Landschaft des Flämings - mir bot sich ein fantastischer Nachmittag in der Natur meiner Heimatregion.

Natürlich diente der Besuch nicht nur der Erholung sondern auch dem Gespräch, der Schilderung von Problemen der dortigen Akteure und der Aufnahme von Informationen. Die Hilfe um die gebeten wurde möchte ich gerne leisten und habe dies auch in Aussicht gestellt. So nimmt man an so einem Tag neben vielen Impressionen auch wieder neue Arbeit mit ...

Denkmalpflegepreis 2011

Landkreis Teltow-Fläming vergibt Denkmalpflegepreise in der "Alten Schmiede" in Kloster Zinna

Auch im Jahr 2011 hat der Landkreis seinen Denkmalpflegepreis übergeben.

In diesem Jahr erhielten folgende Preisträger ihre Urkunden, Blumen und Denkmalpflegeplaketten aus den Händen der Ersten Beigeordneten und stellvertretenden Landrätin, Kirsten Gurske:

In der Kategorie "Pflege und Erhaltung eines Kulturdenkmals" der Förderverein Begegnungszentrum Oberlaubenstall Borgisdorf e. V.

In der Kategorie "Besondere architektonische oder handwerkliche Einzelleistungen" Johannes Schmidt aus Oehna für seinen beispielhaften Einsatz in der Denkmalpflege in unserer Region.

In der Kategorie "Aktivitäten und Initiativen zur Rettung, Sicherung und Bewahrung eines Kulturdenkmales" Dr. Thomas Schenk für seinen Einsatz in der Bodendenkmalpflege im Landkreis Teltow-Fläming.

Verliehen wurden die Preise in der "Alten Schmiede" im Jüterboger Ortsteil Kloster Zinna bei Familie Gaethke. Damit wurde traditionsgemäß ein Veranstaltungsort gewählt, mit dem einer der Preisträger des Vorjahres in besonderer Verbindung steht.

Auch von dieser Stelle aus nochmals einen herzlichen Glückwunsch und auch ein Dankeschön für die große engagierte Arbeit in der Denkmalpflege!

Auf den Bildern: Die "Alte Schmiede" in Kloster Zinna; Projekttafel von der Sanierung; frisch vor Ort gepresster Apfelsaft; die Gastgeberin und Vorjahrespreisträgerin Frau Gaethke; die Preisträger 2011 mit Kirsten Gurske (links); Kulturprogramm; Konni Wehlan lässt sich von Frau Gaethke durch das Haus führen; Wirken der Eindrücke; Konni Wehlan und Kirsten Gurske.

Rosenbauer Deutschland GmbH jetzt in Luckenwalde

Feuerwehrtechnikherstellung in der Kreisstadt

Konni Wehlan (links mit roter Jacke) feierte natürlich gerne mit.

Am 2. September feierte die Rosenbauer Deutschland GmbH in Luckenwalde ihre Fusion. Die Standorte Passau und Luckenwalde haben zum 1. Januar 2011 rückwirkend fusioniert und nun ihr gemeinsames Domizil in Luckenwalde. Rund 230 Mitarbeiter fertigen hier über 500 Feuerwehrfahrzeuge für das In- und Ausland.

Bei einem Familiennachmittag feierten beide Belegschaften die Fusion am Standort Luckenwalde, welcher nun gemeinsam mit Bremen und Karlsruhe eines der drei Vertreibszentren in Deutschland darstellt.

Frühschoppen zur Bürgermeisterwahl

Konni Wehlan unterstützt den Wahlkampf von Maritta Böttcher

Das war heute ein wirklich guter Frühschoppen im Biergarten im "Bergschlösschen" in Jüterbog. Die Diskussion war sehr kurzweilig. der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Jüterbog, Peter Anders (DIE LINKE), war neben mir auch anwesend zur Unterstützung unserer Maritta. Es ging um Wirtschaftsförderung, Haushaltssanierung, Tourismus und weitere Themen. Es gab viele Fragen aus dem Publikum und es war ein niveauvoller politischer Vormittag, auch durch die intelligente Moderation durch Ralf Mundt, Schulleiter der Wiesen Schule.
Am Schluss bat ein Teilnehmer, alle guten Ideen, die von den einzelnen Kandidat/innen geäußert wurden, dem/der neuen Bürgermeister/in zur Verfügung zu stellen, damit nichts verloren geht. Das war ein schönes Schlusswort.

Gedenkveranstaltung zum Mauerbau

Am 12. August nahm ich in der Heilandskirche Sacrow in Potsdam an der gemeinsamen Veranstaltung des Landtages und der Landesregierung zum Gedenken an den 50. Jahrestag des Mauerbaus teil. Mit dem Schiffstransfer ging es ab der Langen Brücke über den Wasserweg dorthin. Mit dem Justizminister Volkmar Schöneburg, der Vizepräsidentin des Landtages, Gerrit Große und meinem Landtagskollegen Marco Büchel gab es angeregte Gespräche auf der Fahrt. Auf der Gedenkveranstaltung gedachte der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) der Opfer des DDR-Grenzregimes. "Vor ihnen verneigen wir uns. Sie werden wir niemals vergessen", sagte er. Auch Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) erinnerte an die Opfer. Die Heilandskirche am Ufer der Havel war durch Mauer und Stacheldraht von der Ortschaft Sacrow getrennt. Sie ist deshalb ein Symbol für die tiefen Einschnitte im Leben der Bewohner des Grenzgebiets. Im Anschluss fand am Fähranleger nahe der Sacrower Kirche die Einweihung einer Erinnerungsstele für die Maueropfer Erna Kelm und Lothar Lehmann statt. In einer sehr bewegenden Rede durch Frau Nooke wurde ihrer ehrend gedacht.

50. Jahrestag des Mauerbaus

Konni Wehlan nahm an der Gedenkveranstaltung teil

Der Landrat hatte heute, gemeinsam mit den Bürgermeistern der Gemeinde Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow, zur Radtour entlang des Mauerradweges von Mahlow nach Heinersdorf eingeladen. Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Anlass genug, um an ein Ereignis zu erinnern, das Familien und Freunde Jahrzehnte hinweg auseinandergerissen hat und der Opfer zu gedenken, die an der Mauer ihr Leben lassen mussten.
Insgesamt gibt es drei Maueropfer im ehemaligen Grenzstreifen zu Berlin auf dem heutigen Gebiet des Landkreises Teltow-Fläming.

Treffpunkt und Beginn der Radtour war das Kunstwerk der Diplom-Bildhauerin Kerstin Becker aus Wildau-Wentdorf östlich der B96, das anlässlich des 20. Jahrestages des Falls der Mauer feierlich eingeweiht wurde. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Erinnerungsstele für Herbert Kiebler. Er wurde bei einem Fluchtversuch zwischen Mahlow und Lichtenrade am 27. Juni 1975 erschossen. Nicole Skalla, eine Nichte von Herbert Kiebler, berichtete über ihren Onkel, einen Mahlower Bürger. Eine weitere Erinnerungsstele befindet sich neben der S-Bahn-Trasse in Nähe der Paplitzer Straße. Hier wurde Eberhard Wroblewski am 26. Juli 1966 bei einem Fluchtversuch erschossen. Er wohnte in Zahna nahe der Lutherstadt Wittenberg. Die dritte Stele steht im Grenzstreifen zwischen Großbeeren und Lichtenrade, Höhe Schichauweg. Hier ist Christoph-Manuel Bramböck, ein 14-jähriger Schüler, am 31. August 1990 beim "Mauerpicken" tödlich verunglückt. Der Vater, Wolfgang Bramböck, begleitete die Tour und stand als Zeitzeuge zur Verfügung. Die Informationsstelen wurden auf Initiative des Fördervereins der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauerweg im November 2009 auf dem ehemaligen Grenzstreifen, entlang dem jetzigen Berliner Mauerweg, aufgestellt. Sie erinnern an die mindestens 136 Menschen, die von 1961 bis 1989 an der Berliner Mauer erschossen wurden oder im Zusammenhang mit einem Fluchtversuch verunglückt sind. Auch im ehemaligen Dorf Osdorf steht ein Gedenkstein. Dieser Ort wurde in den 60er Jahren wegen des Mauerbaus dem Erdboden gleich gemacht und die Einwohner mussten ins benachbarte Heinersdorf umziehen. Ein Künstler malte den Ort vor diesem Ereignis (linkes Foto). Als einziges Gebäude Osdorfs ist die ehemalige Gutsscheune erhalten, wo heute ein großer Findling mit der Gedenktafel an das tragische Schicksal des Dorfes erinnert. In Heinersdorf erinnern ebenso zwei große Originalteile der Berliner Mauer an dieses Ereignis (Foto Mitte). Hier sprach der Landrat zu den Teilnehmern und auf der Dorfaue vor der Kita wurde ein kleiner Imbiss sowie kalte Getränke gereicht. Zusammen mit meinen Kreistagsfraktionskollegen Irene Pacholik und Helmut Scheibe war ich im angeregten Gespräch mit Teilnehmern (Foto rechts).

Die Vielzahl der Beiträge in der Debatte zum 50. Jahrestag des Mauerbaus zeigt erneut, wie notwendig und wichtig die Aufarbeitung dieses Kapitels deutscher Geschichte ist. Historiker werden weiter daran arbeiten müssen, den Mauerbau in einer Zeit von Blockkonfrontation und Kaltem Krieg zu erklären.
Den 13. August aus der Geschichte zu erklären, darf nicht heißen, die Mauer politisch und moralisch zu rechtfertigen. Die Errichtung der Berliner Mauer war keine Lösung, um die Existenz der DDR zu retten, sondern markierte den Anfang vom Ende eines Gesellschaftsmodells, das sozialer Sicherheit einen hohen Stellenwert zugeschrieben hatte, diesen Anspruch aber nicht mit Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verband. Genau daran ist letztendlich die DDR gescheitert und genau dies steht im Gegensatz zu einem demokratischen Sozialismus, in dem Jede und Jeder selbstbestimmt das Leben gestalten kann. Eine bessere Gesellschaft gibt es nicht, wenn Demokratie und Menschenrechte verletzt werden. Die Bitte um Entschuldigung, mit der sich die PDS bei ihrer Gründung 1989 an das Volk der DDR gewandt hatte, schloss das Grenzregime und dessen Opfer ausdrücklich mit ein.