Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Die Fotos können durch einen Klick auf das jeweilige Bild vergrößert werden.

Der Weihnachtsmann kommt!

Wie in jedem Jahr lud die Landtagsabgeordnete Kornelia Wehlan die Kinder aus dem Übergangswohnheim des ASB zum Weihnachtsfest ein.

Kirsten Gurske und Konni Wehlan mit den Kindern
ausgelassene Stimmung

Dieser Einladung sind in diesem Jahr 48 Kinder mit ihren Mamas und Papas gefolgt.

Um den Weihnachtsmann anzulocken wurden Weihnachtslieder angestimmt. Gemeinsam mit Kirsten Gurske und Kornelia Wehlan sangen die kleinen und großen Kinder altbekannte Weihnachtslieder. Begleitet wurden sie von der Vorsitzenden der Luckenwalder Stadtverordnetenversammlung, Dr. Heidemarie Migulla, mit der Gitarre.

Die Aufregung stand den Knirpsen auf die Stirn geschrieben. Als der Weihnachtsmann sich immer noch nicht blicken ließ, riefen alle im Chor: „… Weihnachtsmann, Weihnachtsmann!...“.
Der aber hatte die Kinder wieder nicht gehört. Was tun? Wenn er noch nicht da ist, muss man ihn holen. Also liefen die Kinder los um den Weihnachtsmann abzuholen.

Wie groß war die Freude, als der Weihnachtsmann entdeckt wurde. Mit dem Geleit der Kinder kam er endlich in der Mensa des Kreishauses in Luckenwalde an. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann verteilten die Landtagsabgeordnete Kornelia Wehlan und die amtierende Landrätin Kirsten Gurske alle Geschenke an die Kinder. Sogar einen Bollerwagen musste sich der Weihnachtsmann organisieren, da Frau Holle mit dem Betten schütteln nichts im Sinn hatte. In diesem Jahr standen die Gutscheine für einen Kinobesuch oder für den Besuch der Fläming-Therme hoch im Kurs.

Bei Kaffee, Tee, Keksen und selbstgebackenem Kuchen kamen alle ins Gespräch. Glückliche Kinder liefen mit strahlenden Augen umher und zeigten ihre Geschenke.

Bedanken wollen wir uns noch einmal besonders beim Sodexo-Küchenteam der Kantine des Kreishauses für die angenehme Zusammenarbeit. Durch sie wurden das Geschirr, aber auch Getränke, wie Kaffee, Tee und Milch zur Verfügung gestellt.
Auch allen anderen fleißigen Helfern sagen wir für die gelungene Veranstaltung ein herzliches Dankeschön.

Erika Kirschner, Luckenwalde

Fotos: Gabi Pluciniczak

Ausstellungseröffnung: Bahnhöfe - Fotografien von Klaus-Dieter Zentgraf

Konni Wehlan war als verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion mit dabei.

Klaus-Dieter Zentgraf berichtet von den Bahn-Exkursionen
Kritische Anmerkungen zur Bahnprivatisierung
Konni Wehlan zollt mit Blumen Anerkennung für das Engagement.

Die Landesnahverkehrsplanung ist die administrativ-planerische Komponente, Klaus-Dieter Zentgraf interessiert sich vor allem für die menschliche Dimension des Bahnfahrens, des Wartens in eiskalten, nassen und zugigen Glashäuschen, während das eigentliche Bahnhofsgebäude oft verriegelt ist und langsam verkommt.

Für DIE LINKE erinnerten Kornelia Wehlan als verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion und Sabine Leidig für die Bundestagsfraktion daran: Für DIE LINKE ist und bleibt das Ziel einer renditeorientierten "Börsen-Bahn" ein Unding. Sie hat den Menschen zu dienen und nicht vom Alltagsleben abgekoppelten Kapitalinteressen. In diesem Sinne wünschen wir der Foto- und Dokumentenschau eine starke Wirkung für die soziale Debatte in unserer Gesellschaft. Die Bilder sind nun entgeltfrei etwa einen Monat zu sehen.

  • Ort und Zeit: Die Ausstellung ist zu den üblichen Geschäftszeiten des Landtages zu sehen. Interessierte teilen ihren Wunsch an den Gebäudeeingängen mit: Landtag Brandenburg, Potsdam, Am Havelblick 8 (Unterer Fraktionsflur beim Geschäftszimmer) 

Text und Fotos: Landtagsfraktion

„Die Menschen erwarten von uns mehr als von der SPD!“

2. Tagung des 3. Landesparteitages in Frankfurt (Oder)

Blick in den Tagungssaal
Konni Wehlan zwischen den Ministern und ihrem Fraktionskollegen Marco Büchel (rechts)
Konni Wehlan während ihrer Rede zum Flughafen BER
Christian Görke stellt das Leitbild vor.

Das in der Überschrift genannte Zitat stammt von Gerrit Große, Vizepräsidentin des Landtages und bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. Es sind zahlreiche kluge Sätze in vielen Reden auf diesem Parteitag gefallen, aber gerade dieser zeigt doch etwas auf: DIE LINKE hat mit Rot-Rot im Land schon viel erreicht, hat Dinge aus dem Wahlprogramm umsetzen können, besitzt eine vorzeigbare Bilanz. Und doch ist man, und so auch wieder auf diesem Parteitag vor Ort, mit Protesten konfrontiert (Andreas Schuster hat als Chef der Polizeigewerkschaft sogar das Wort erhalten). Seien es nun die Polizisten, die Lehrer, Kämpfer gegen eine Uni-Fusion in der Lausitz. Warum kommen sie alle zur LINKEN? Eben weil sie von ihr in der Regierung mehr erwarten als von der SPD.

Was wir erreicht haben

Stefan Ludwig als Landesvorsitzender hat in seiner Eröffnungsrede auf allerhand verweisen können. Mindestens 2.000 neue Lehrer, mehr Geld als jemals zuvor für die Kommunen, ein in der Landesgeschichte erstmals ausgeglichener Haushalt für 2013/14, Bundesratsinitiativen für eine bessere Finanzpolitik in Bund und EU, die Bereitstellung der finanziellen Mittel für den Schallschutz am BER, soziale Kriterien bei Auftragsvergaben an Firmen durch die öffentliche Hand (Vergabegesetz/Mindestlohn), keine Pensionierung erst ab 67, mehr Richterinnen und Richter an den Sozialgerichten, eine Reform des Justizvollzugsgesetztes, ...

Leitbild für unser Land

Christian Görke als Vorsitzender brachte für die Landtagsfraktion den Entwurf für ein Leitbild „Brandenburg 2020“ ein. "Wir ruhen uns nicht nur auf dem Erreichten aus, wir wollen noch mehr und zeigen das mit diesem Diskussionsangebot an alle. Hier ist die aktive Mitarbeit aller Parteimitglieder erwünscht, um Zielen wie einer von uns gewollten Gemeinschaftsschule das nötige Gehör zu verschaffen. Wir machen in diesem Leitbild deutlich, dass es mit uns neue Gemeindestrukturen nicht vom grünen Tisch aus gibt, Zusammenschlüsse nur mit den Kommunen machbar sind." Verständlicherweise kann hier nicht der gesamte Text wiedergegeben werden, er ist z. B. im Internet verfügbar. Ebenso wie der vom Landesvorstand eingebrachte Leitantrag „Ein soziales und demokratisches, ökologisches und wirtschaftlich stabiles Brandenburg braucht eine starke LINKE“, welcher ohne Gegenstimme vom Parteitag angenommen wurde.

Text und Fotos: Felix Thier

Parteitag der LINKEN in Teltow-Fläming

2. Tagung des 3. Kreisparteitages im Luckenwalder Kreishaus

Die Direktmandatbewerber mit Konni Wehlan (links)
Das Tagungspräsidium
Konni Wehlan während ihrer Rede

Der Kreisvorstand der LINKEN Teltow-Fläming hatte die 2. Tagung des 3. Kreiparteitages für den 24. November 2012 nach Luckenwalde ins Kreishaus einberufen, um die Vorstellungen der Direktkandidatenbewerber für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 61 und 62 zu ermöglichen sowie Nachwahlen für verschiedene Parteigremien im Kreisverband abzuhalten. Hier galt es sowohl ein Mandat im Kreisvorstand als auch in der Kreisfinanzrevisionskommission neu zu besetzen.

Konni Wehlan als Kreisvorsitzende ging in ihrer Rede zum Parteitag auf das Geleistete der LINKEN Teltow-Fläming in der Kooperation im Kreistag ein. Anfang 2009 habe man im Landkreis Verantwortung übernommen und mit konkreten Projekten und inhaltlichen Vorhaben gemäß dem Wahlprogramm seine Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit unter Beweis gestellt. Man scheue nicht den Vergleich und die Bilanz! Man habe mit der Vize-Landrätin Kirsten Gurske gepunktet und auch auf Rot-Rot im Land gewirkt. Öffentliche Aufträge und Vergaben finden auch im Landkreis nur noch mit einem Mindestlohn statt, der Rettungsdienst wird kommunalisiert und nicht privatisiert - damit bleiben die Arbeitsplätze hier sicher und gut bezahlt. Man muss kleine örtliche Gewerbetreibende unterstützen und wisse um das Nord-Süd-Gefälle im Landkreis und der strukturellen Langzeitarbeitslosigkeit. Aber man kann eben auch nur langsame und kleine Sprünge machen, zu sehr bremsen und hindern hier die Altlasten früherer Entscheidungen - ohne Beteiligung der LINKEN. Ein geleastes Kreishaus, ein Flugplatz Schönhagen, die SWFG, ein vier-spuriger Ausbau der B101 für 24 Mio. Euro - all das sind Altlasten früherer Entscheidungen im Landkreis durch SPD, CDU, FDP und Bauern. Im Vergleich dazu muten die immer wieder als Quelle für Einsparungen genannten freiwilligen Leistungen mit ihren gerade einmal drei Millionen als Peanuts an und zeigen auf, das dies nichts bringen würde! Daher gilt es gerade hier für DIE LINKE, soziales Augenmaß zu wahren und ein bloßes Streichkonzert zu verhindern. Als LINKE könne man von sich sagen, dass man im Kreistag immer Impulsgeber in der Kooperation war und sein Profil nicht verwässert habe. Es wurde entsprechend dem Wahlprogramm gehandelt und dies versucht zu verwirklichen. Hier gilt es, sich diese Erfolge nicht kleinreden zu lassen und immer wieder darauf zu verweisen!

Die Rede im Wortlaut und alles weitere zum Parteitag finden Sie auf den Seiten des Kreisverbandes.

Für die Kinderweihnachtsfeier im Luckenwalder Übergangswohnheim für Asylbewerber, die alljährlich von den LINKEN unterstützt wird, wurden von den Genossinnen und Genossen 232 Euro gespendet.

Text und Fotos: Felix Thier

Vorlesetag

Auch in diesem Jahr fand wieder ein bundesweiter Vorlesetag statt. Zu diesem Anlass sollen Bürgerinnen und Bürger in Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Bibliotheken den dortigen Kindern aus von ihnen gewählten Büchern vorlesen.

Konni Wehlan als Stadt-, Kreistags- und hiesige Landtagsabgeordnete und Kreivorsitzende der LINKEN Teltow-Fläming war auch in diesem Jahr wieder mit dabei und saß in der Ludwig-Jahn-Grundschule und den Kitas Am Weichpfuhl und Rundbau einem extrem gespannt zuhörendem Publikum gegenüber, wie die Bilder beweisen.

Fotos: Gabi Pluciniczak

Volkstrauertag im Kreisverband

Ehrendes Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt auch in Luckenwalde

Zum Volkstrauertag 2012 fanden auch im Landkreis Teltow-Fläming traditionsgemäß Gedenkveranstaltungen statt.

In Luckenwalde beispielsweise gedachte man auf dem Waldfriedhof am neu gestalteten sowjetischen Ehrenhain und an der Kriegsgräberstätte. Im Anschluss daran begab sich eine Delegation des Stadtverbandes der LINKEN noch zum Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers STALAG III a.
Anwesend waren neben einigen Genossinnen und Genossen auch die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kornelia Wehlan, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Jürgen Akuloff und Mitglieder des Stadtvorstandes und der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde. Ferner war Felix Thier als Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN Brandenburg ebenfalls zugegen.

Die diesjährigen Worte des Gedenkens auf dem Waldfriedhof sprach turnusgemäß Erik Scheidler als Vorsitzender der Stadtfraktion der LINKEN. Als Vertreter der Russischen Förderation waren die Botschaftsangehörigen, Attaché Daniil A. Bisslinger von der Abteilung Außenpolitik und der stellvertretende Heeresattaché Oberst i.G. Sergey P. Golubyatnikov, vor Ort und legten einen Kranz nieder. In einem vertiefendem Gespräch und auf Einladung der Luckenwalder LINKEN begaben sich die Botschaftsvertreter dann mit zum Stalagfriedhof und legten auch hier Blumen nieder.

Eine größere Bildergalerie finden Sie auf den Seiten des Stadtverbandes Luckenwalde.

Text und Fotos: Felix Thier

Andreas Dresen kandidiert auf Vorschlag der LINKEN für das Verfassungsrichteramt

Filmregisseur Andreas Dresen hat sich heute in der Fraktion DIE LINKE. als Kandidat für das Amt des Verfassungsrichters vorgestellt.

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Christian Görke, und Andreas Dresen (v. l. n. r.)

Die Fraktion DIE LINKE. freut sich über die Kandidatur von Andreas Dresen. Im Rahmen seiner heutigen Vorstellungsrunde hat er nicht nur Fragen der Abgeordneten beantwortet, sondern auch über seine eigenen Vorstellungen und Erwartungen an das künftige Amt gesprochen.

„Es ist eine schöne Möglichkeit, sich ins Gemeinwesen einzubringen“, so Andreas Dresen.“ Ich stelle mir die Arbeit im Gericht bereichernd vor. Es ist eine andere, reizvolle Perspektive im Hinblick auf das Leben im Land.“

Wir sind uns sicher, dass Andreas Dresen mit seinem besonderen Gespür für Menschen und ihre Schicksale, Entscheidungen des Brandenburger Verfassungsgerichtes maßgeblich mit prägen wird.

Mit seiner Neugier und seinem eigenen Blick hinter die Kulissen wird Andreas Dresen als sogenannter Laienrichter einen anderen Blickwinkel auf gesellschaftliche Fragen haben und Diskussionen bereichern.

Text und Foto: Landtagsfraktion

"Biodiversität, Landwirtschaft und Jagd"

Konni Wehlan war bei einer Tagung in Klein Schulzendorf

Am 20. Oktober nahm Konni Wehlan an der Veranstaltung "Biodiversität, Landwirtschaft und Jagd" in Klein-Schulzendorf teil. Eingeladen hatte die Hegegemeinschaft Baruther Urstromtal, die Tier- und Pflanzenproduktion Felgentreu, der Agrarbetrieb Niederer Fläming und die Nuthequelle Landwirtschaftliche Betriebs-GmbH.

Kernpunkt der Veranstaltung war der verstärkte Maisanbau für Bioenergie, der von den Jägern vor allem wegen derWildschadensproblematik sehr kritisch gesehen wird. Denn die Maisfelder sind optimale Versteck- und Nahrungsgebiete für Wildschweine und sind im Mais nur schwer bejagbar. Aber auch aus Gründen des Schutzes der biologischen Vielfalt (Abnahme von Vogelarten) hat sich der Jagdverband kritisch zum zunehmenden Maisanbau geäußert.

Um zumindest den mehrjährig aufeinanderfolgenden Maisanbau zu minimieren, schlägt DIE LINKE die Aufnahme einer Fruchtfolgeregelung in die "Gute fachliche Praxis" im Naturschutzgesetz vor. Ob es allerdings gelingt das umzusetzen ist fraglich. Der Landesbauernverband sieht den mehrfachen Nacheinanderbau von Mais zwar auch kritisch, wehrt sich aber prinzipiell gegen eine Erweiterung der "Guten fachlichen Praxis".
Ansonsten setzen sich die Jäger vor allem für den Biotopverbund ein. Die Schaffung oder Aufrechterhaltung solcher Strukturen könnte durch das beabsichtigte "Greening" in der neuen EU-Förderperiode (auf 7 % der Agrarfläche) gefördert werden.
Manfred Salm von der Tier- und Pflanzenproduktion Felgentreu vermittelte viele neue Erfahrungen im Umgang von Landwirten mit Jägern. Gute Erfahrungen wurden gemacht mit Wildschneisen und dem Anbau mehrjähriger Mischkräuter.

"Ich bin der Neue"

Erweiterte Kreisvorstandssitzung mit Christian Görke in Ludwigsfelde

Die Oktobersitzung des Kreisvorstandes fand dieses Mal im Rathaus Ludwigsfelde statt. Vor Beginn der eigentlichen Vorstandssitzung konnte man Christian Görke, den neuen Vorsitzenden der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, begrüßen, der über die Aktivitäten der Landtagsfraktion berichtete.

Was bewegt die Menschen uns zu wählen, was ist der bisherige Befund im Flächenland Brandenburg seitdem DIE LINKE seit 2009 mitregiert? Gute Arbeit und eine gesunde Wirtschaft sind für 80 % der Befragten wichtig, 80 % wollen in Brandenburg eine gute Bildung, und das von Anfang an, 80 % wünschen sich lebensfähige Kommunen und eine gesicherte Gesundheitsversorgung vor Ort.

Ein Ergebnis ist aber auch, dass wir als LINKE Geringverdiener mit einem Einkommen von unter 1.000 Euro nicht (mehr) ansprechen, uns jedoch die Menschen mit mittleren Einkommen wählen - hier jedoch auch der Wählerwechsel zur SPD droht. So oder so ist das Fazit: Wir müssen weiter vor Ort sein, erlebbar sein. Und das auch kompetent!

Stichwortartig seien an dieser Stelle nur noch einige Punkte von rot-roter Politik im Land genannt: verhinderte Seenprivatisierung und Sicherung von weiterhin öffentlichem Zugang, ein Brandenburger Vergabegesetz mit einem (zu steigernden) Mindestlohn von acht Euro, eine gute Bildung für alle, denn noch nie in der Geschichte Brandenburgs wurde soviel Geld für Bildung bereitgestellt, das Wahlalter wurde im Land auf 16 gesenkt und so ein Zeichen für die politische Beteiligung der Jugend gesetzt. Oder auch die Quorenänderung und Verfahrenserleichterungen bei der Volksgesetzgebung sind zu nennen. Und ein besonderer Dank von Christian Görke an unsere Kreisvorsitzende und hiesige Landtagsabgeordnete, Konni Wehlan, sei auch noch erwähnt: Niemand hat sich so vehement für den Schallschutz am Flughafen BER stark gemacht wie sie und so letztlich auch für die Bereitstellung der 591 Mio. Euro für Schutzmaßnahmen gesorgt.

In der folgenden Vorstandssitzung stellte sich dann unser designierter Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 61 (aus unserem Landkreis sind das Ludwigsfelde und Großbeeren), Norbert Müller, vor und warb um Unterstützung für seine Kandidatur. Die Schwerpunkte seiner Agenda für die Bundestagswahl sind die Soziale Frage im Bezug auf die Rente und prekäre Arbeitsverhältnisse, die öffentliche Daseinsvorsorge mit den Problemfeldern Mieten und Wohnraum und natürlich auch die Eurokrise.

Klausurberatung in Teltow-Fläming

Kreisvorstand und Kreistagsfraktion der LINKEN beraten gemeinsam

Zu einer gemeinsamen zweitägigen Klausurberatung sind der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion der LINKEN Teltow-Fläming im Nuthe-Urstromtaler Ortsteil Berkenbrück zusammengekommen. Mit Kirsten Gurske (2. Bild, 1. Person von rechts) als Erste Beigeordnete des Landkreises war auch die amtierende Landrätin bei uns LINKEN zu Gast.

Am Freitag lag der Schwerpunkt der Beratung auf der kommunalen Finanzausstattung in Brandenburg. Gerade hier liegt Politik im Spannungsfeld zur Haushaltskonsolidierung, und das eben auch im Landkreis Teltow-Fläming. Als Gast zu diesem Tagesordnungspunkt konnte man die Staatssekretärin im Brandenburger Finanzministerium, Daniela Trochowski (2. Bild, 2. Person von rechts), begrüßen.

Am Samstag ging es dann vordergründig um die strategische Arbeit der Kreistagsfraktion, auch im Hinblick auf die anstehen Wahlvorbereitungen. Und hier sei nur einmal an die bevorstehende Landratswahl im kommenden Jahr hingewiesen. Ferner wurde über die Öffentlichkeitsarbeit im Kreisverband mit Hilfe unserer Medien, also unserer Kreiszeitung LinksBlick, unseren Internetseiten, dem Fraktionsnewsletter Einblick und auch facebook, diskutiert.

Dank gilt im Besonderen dem Team der Pension Bartsch für die Unterkunft und die gute Versorgung.

LINKE zeigen Gesicht und rufen alle demokratischen Kräfte zum gemeinsamen Kampf gegen Rechtsextreme und für eine tolerante Gesellschaft auf!

Am 9. Oktober besuchten der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag Brandenburg, Christian Görke, die regionale Abgeordnete und Kreisvorsitzende der LINKEN Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, und der Minister für Justiz, Dr. Volkmar Schöneburg, Betroffene des jüngsten rechtsextremen Anschlags in Zossen. Gemeinsam stärkten sie der Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ den Rücken.

„Die Bürgerinitiative und ihr Sprecher Jörg Wanke haben sich mit ihrem Engagement gegen Neonazis und Rechtsextremismus einen Namen im Land Brandenburg gemacht“, erklärte Christian Görke. „Es ist empörend, dass versucht wird, sie mit derartigen Angriffen einzuschüchtern.“

Kornelia Wehlan: „Die demokratischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte werden sich davon aber nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: Die Vorgänge in Zossen zeigen, wie notwendig die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus ist und bleibt“.

„DIE LINKE wird weiter das zivilgesellschaftliche Engagement im gesamten Land Brandenburg mit allen Kräften unterstützen und dafür sorgen, dass der Kampf gegen ausländerfeindliches und extremistisches Gedankengut intensiviert wird“, betont Volkmar Schöneburg. “Wir rufen alle demokratischen Kräfte zum gemeinsamen Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine tolerante Gesellschaft auf! In allen Städten und Gemeinden, in Schulen und in Vereinen muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass Neonazis in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“

Die Initiative „Zossen zeigt Gesicht“ war 2009 nach mehreren rechtsextremistischen Vorfällen gegründet und deren „Haus der Demokratie“ bei einem Brandanschlag im Januar 2010 zerstört worden.

Text und Fotos: Landtagsfraktion DIE LINKE.