Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm
Kleine Anfrage an die Landesregierung zur Landtagssitzung am 21. März 2012
Seit geraumer Zeit setzen sich Bürgerinitiativen entlang der Görlitzer Bahn gegen Lärmmehrfachbelastungen durch Schienen-, Flug- und Straßenverkehrslärm ein. Die Feststellung des Umweltbundesamtes, dass Fluglärm krank machen kann, potenziert sich von den Gesundheitsgefährdungen her für diese Art der Mehrfachbelastung - zumal nachts der Güterverkehr verstärkt rollt. Verkehrslärmarten werden bekanntlich separat gemessen, demnach entstehen real sogenannte Lärmknoten. Die Betroffenen fordern deshalb von der Deutschen Bahn eine höhere Priorität der Schallschutzmaßnahmen entlang der Görlitzer Bahn zum und vom Flughafen Berlin Brandenburg.
Ich frage die Landesregierung: Wie bewertet sie diesen Sachverhalt, vor allem aus der Sicht wirksamer Maßnahmen durch die Deutsche Bahn und das Bundesverkehrsministerium, um die vom Schienenlärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger entlang der Görlitzer Bahn - speziell an den Lärmknoten - zu unterstützen und ihnen mit umfassenden Schallschutzmaßnahmen zu helfen?
Kornelia Wehlan in der SVV:
- Hauptausschuss
