Gewalttat an Friedrich-Ebert-Grundschule in Luckenwalde
Kleine Anfrage an die Landesregierung zur Landtagssitzung am 24. Februar 2011
Nach Berichten der "Märkische Allgemeine Zeitung" schlugen am 10.02. 2011 vier Sechstklässler der Luckenwalder Friedrich-Ebert-Grundschule einen Mitschüler auf dem Schulhof krankenhausreif. Der Junge musste per Hubschrauber mit dem Verdacht auf ein Schädel- Hirn-Trauma in eine Klinik nach Frankfurt (Oder) geflogen werden. Die Polizei erhielt erst später Kenntnis von dem Vorfall. Auch sollen schon länger zwei der vier Sechstklässler mehrfach wegen Prügeleien an der Schule aufgefallen sein. Großes Unverständnis hat bei Eltern und Öffentlichkeit der Umgang mit den vier Sechstklässlern nach der Tat hervorgerufen. Sie durften den Unterricht „normal“ fortsetzen, wurde berichtet. Das Staatliche Schulamt will nun prüfen, inwieweit die Aufsichtspflicht verletzt wurde.
Ich frage die Landesregierung: Wie bewertet sie diesen Sachverhalt, besonders hinsichtlich der Möglichkeiten, dass derartigen Vorfällen an Brandenburger Schulen durch bessere Prävention vorgebeugt wird?
Kornelia Wehlan in der SVV:
- Hauptausschuss
