Kartoffelstärkefabrik in Golßen
Mündliche Anfrage an die Landesregierung zur Landtagssitzung am 20. Januar 2010
Mündliche Anfrage an die Landesregierung zur Landtagssitzung am 20. Januar 2010
Aus aktuellen Informationen geht hervor, dass die Stärkefabrik in Golßen noch in diesem Jahr ihre Produktion einstellen wird. Dadurch werden Kartoffelproduzenten, besonders im südlichen Teil Brandenburgs vor sehr schwierige Probleme gestellt, haben sie doch in den zurückliegenden Jahren enorme Anstrengungen und Investitionen in diesem Bereich unternommen. Auch stehen mit der dann notwendigen Verarbeitung der Stärkekartoffeln im über 200 Kilometer entfernten Kyritz enorme Transportaufwendungen zu Buche und müssen zusätzliche Investitionen getätigt werden, um notwendige Zwischenlagerungskapazitäten zu schaffen. All diese Probleme lassen vermuten, dass der dann notwendige Aufwand für die Kartoffelproduzenten nicht mehr wirtschaftlich darzustellen ist und man sich von der Kartoffelproduktion verabschieden wird, die aber im Verhältnis zu anderen landwirtschaftlichen Produkten ein größeres Arbeitskräftepotenzial sichert.
Ich frage die Landesregierung:
Wie bewertet sie den Sachverhalt, besonders hinsichtlich der Möglichkeiten, die Stärkefabrik 2010 in Golßow zu sichern, - auch in Anbetracht der Notwendigkeit eines längeren Übergangszeitraumes für die betroffenen Betriebe?
Anfrage als Drucksache 5/217 (Frage Nummer 74)
Kornelia Wehlan in der SVV:
- Hauptausschuss
