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Arndt-Schule in Luckenwalde erhalten!

Presseartikel über Kornelia Wehlans Position zum Erhalt der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule in Luckenwalde

POLITIK: Wehlan für Erhalt der Arndt-Schule

LUCKENWALDE - Die Diskussion um den Fortbestand der Arndt-Grundschule in Luckenwalde wird auch innerhalb der Parteien ausgetragen. Zumindest sind sich die Linken wohl nicht so ganz einig, was sie bei dem Thema eigentlich wollen.

Während also die Vorsitzende des städtischen Bildungsausschusses, Sabine Bölter (DIE LINKE), bei dem Thema abwiegelte – die Bürgermeisterin habe doch nur „laut gedacht“ – schlägt die LINKEN-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Kornelia Wehlan ganz andere und sehr viel deutlichere Töne an. „Die Arndt-Schule muss erhalten bleiben“, lautet ihre Aussage zu dem Thema.

„Denkanstöße“ der Bürgermeisterin seien natürlich erlaubt, so Kornelia Wehlan. Allerdings wäre es fatal, „wenn eine Denkrichtung über einen längeren Zeitraum verfolgt wird, die nicht gewollt ist und für unnötigen Protest sorgt“. Die Kernaussage der LINKEN-Politikerin ist klar: „Es gibt keinen Grund, über die Schließung der Arndtschule nachzudenken, aber viele gute Gründe zum Erhalt der Arndtschule.“

Deshalb fordert Kornelia Wehlan ein Konzept zum Erhalt der Arndt-Grundschule. Darin müssten mittel- und längerfristig die notwendigen Mittel für Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten aufgeführt werden. Dies sollte mit der fünfjährigen Finanzplanung der Stadt erfolgen.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) hatte die Schließung der Schule Ende Oktober ins Spiel gebracht. Sie hatte ausgeführt, dass eine Sanierung zu kostspielig sei. Daraufhin hatte sich an der Schule eine Initiative zum Erhalt der Einrichtung gegründet. Eltern, Schüler und Lehrer hatten sich vor der jüngsten Stadtverordnetenversammlung lautstark für den Fortbestand der Schule eingesetzt. Im Bildungsausschuss der Stadt war die Brisanz des Themas in dieser Woche abgestritten worden. „Die Richtung der öffentlichen Diskussion suggeriert etwas, das die Bürgermeisterin so nicht gesagt hat“, urteilte Harald-Albert Swik (SPD).

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Luckenwalder Rundschau vom 8.12.2012, Seite 13