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Die Grafik zeigt symbolische Mikrofone und Teilnehmende einer Pressekonferenz.

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Corona aktuell

Statistik - Krisenstab geht in den Stand-by-Modus - Medienarbeit

Leicht gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis Teltow-Fläming. Sozialdezernentin Kirsten Gurske führt dies auf Aktivitäten an den langen Wochenenden zu Himmelfahrt und Pfingsten zurück. Ansonsten sei weiterhin mit einer saisonal stabilen Situation zu rechnen. Derzeit liegt der Inzidenz-Wert im Landkreis bei 204. Es gelten 535 Personen als infiziert, damit hat sich die Zahl der Positiv-Meldungen seit Pandemie-Beginn auf 54.721 erhöht. 343 Menschen verloren im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ihr Leben.

Aus Kitas und Schulen liegen derzeit keine Informationen zu Fallhäufungen vor. Es gibt eine Meldung aus einer Senior*inneneinrichtung, entsprechende Maßnahmen sind eingeleitet.

Das Durchschnittsalter der momentan Infizierten liegt weiterhin bei rund 40 Jahren. Der Anteil betroffener Kinder und Jugendlicher sank auf 12,8 Prozent (Vorwoche: 18,8 Prozent). Bei Senior*innen liegt der Wert bei 8,1 Prozent (Vorwoche: 7,7 Prozent).

Krisenstab geht in den Stand-by-Modus

Wegen des derzeit stabilen und beherrschbaren Infektionsgeschehens wird der Krisenstab des Landkreises vorerst in den Stand-by-Modus gehen und die Arbeit wieder auf die operativen Ebenen verlagern. „Nach vielen Monaten angestrengter Arbeit sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir die Strukturen vorerst reduzieren können. Damit legen wir das Thema Corona keinesfalls ad acta, sondern beobachten die Lage und Entwicklung weiterhin sehr genau. Der Stab wird unverzüglich wieder aktiviert, sobald es erforderlich ist", erläutert dessen Leiter, Ive Marschall.

Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE) nutzte die Gelegenheit, um allen an der Stabsarbeit und Pandemiebekämpfung Beteiligten herzlich für ihren Einsatz zu danken. „Den Beschäftigten wurde im Stab und in der Kreisverwaltung über Monate hinweg viel abverlangt. Sie haben eine großartige Arbeit geleistet, für die ich sehr dankbar bin."

Auch Sozialdezernentin Kirsten Gurske ist froh, dass nun Zeit für Dinge bleibt, die dringend aufgearbeitet werden müssen. Dazu gehört die Vervollständigung von rund 30.000 Datensätzen mit klinischen Angaben, die dem Robert Koch-Institut noch gemeldet werden müssen. Nicht zuletzt wird das Gesundheitsamt mit der Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht und vielen anderen regulären Aufgaben auch in Zukunft mehr als gefordert sein.

Medienarbeit

Mit dem vorläufigen Ruhen der Krisenstabsarbeit entfällt auch die wöchentliche Presse-Information der Kreisverwaltung zum Corona-Infektionsgeschehen. Sollte es aktuelle Entwicklungen geben, berichtet die Behörde umgehend auf www.teltow-flaeming.de.