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Landrätin Kornelia Wehlan: "Gemeinsam für eine Willkommenskultur sorgen"

Ehrung für Freiwillige: Ehrenamtler für ihr Engagement ausgezeichnet

Landrätin Kornelia Wehlan und Kreistagsvorsitzender Dr. Gerhard Kalinka gratulieren Evelin Kierschk aus Luckenwalde zum Bundesverdienstkreuz. Sie erhielt es im November 2014 für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement.
Das Foto zeigt drei Personen.

86 ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger wurden heute im Kreishaus Luckenwalde geehrt. Die Vorschläge dafür kamen aus den Kommunen unseres Landkreises bzw. von der Integrations- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises.

Dank für selbstlosen Einsatz

Landrätin Kornelia Wehlan dankte den Anwesenden und unterstrich: "Dieser Dank kommt von Herzen, dieser Dank ist uns wichtig, und ja, diesen Dank sind wir Ihnen einfach schuldig. Denn ohne Sie, meine Damen und Herren, würde unsere Gesellschaft, würde unser Leben hier im Landkreis Teltow-Fläming um so vieles ärmer sein."

Ohne gegenseitige Hilfe und Toleranz würden weder das gesellschaftliche noch das wirtschaftliche Leben funktionieren: "Wer sich wie Sie freiwillig engagiert, der leistet einen Beitrag zu einer Gesellschaft, die auf Vertrauen, Solidarität, Eigeninitiative und Verantwortung setzen kann", so die Landrätin.

Dr. Gerhard Kalinka als Kreistagsvorsitzender, der gemeinsam mit Kornelia Wehlan Ehrenurkunden an die Ausgezeichneten überreichte, betonte in seiner Rede, dass ehrenamtliches Engagement auch glücklich mache - sich selbst und andere. "Wahres Glück, tiefe, andauernde Zufriedenheit ist doch, Wertschätzung als aktiver und wichtiger Teil einer Gemeinschaft zu erhalten, aufgenommen, anerkannt, geachtet und respektiert zu sein."

Mehr Unterstützung für Flüchtlinge gewünscht

Kornelia Wehlan rief dazu auf, auch andere für ein Ehrenamt zu begeistern. Eines der drängendsten Probleme, die den Landkreis bewegen, sei die Aufnahme von Flüchtlingen in der Gesellschaft. Diesen Menschen sollten Brücken in unsere Gesellschaft gebaut werden. Das fange bei der Bereitstellung geeigneten Wohnraums an – wobei es im Moment sehr große Probleme gebe – und ende bei ganz praktischer Hilfe im Alltag.

Die Landrätin apellierte: "Lassen Sie uns gemeinsam für eine Willkommenskultur sorgen, die Neuankömmlingen den Start im fremden Land erleichtert, sie auf ihrem Weg begleitet und ein Stückweit jene Menschlichkeit spiegelt, zu der wir auch aus unserer eigenen Vergangenheit heraus verpflichtet sind."

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Text und Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming