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Konni Wehlan mit Vize-Landrätin Kirsten Gurske und Trainer Andreas Zabel beim 1. LSC Ringen und vor dessen beeindruckender Pokalwand

Entscheidung des IOC rückgängig machen!

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Traditionssportart Ringen aus dem Programm der Spiele zu nehmen, sorgt in Brandenburg und im Landkreis Teltow-Fläming für Empörung. Dazu erklärt die Abgeordnete aus dem Landkreis Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, die seit 15 Jahren den Ringer-Nachwuchs in Luckenwalde unterstützt:

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Traditionssportart Ringen aus dem Programm der Spiele zu nehmen, sorgt in Brandenburg und im Landkreis Teltow-Fläming für Empörung. Dazu erklärt die Abgeordnete aus dem Landkreis Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, die seit 15 Jahren den Ringer-Nachwuchs in Luckenwalde unterstützt:

Ich gehe davon aus, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund dafür stark macht, dass diese Entscheidung nicht durchgesetzt wird. Denn der olympische Gedanke ist eng mit der Sportart Ringen verbunden. Seit den ersten Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 gehört die traditionsreiche Sportart ohne Unterbrechung dazu. Auch im antiken Olympia waren die Ringer stets vertreten. Und seit den Sommerspielen 2004 war auch das Ringen der Frauen olympisch.

Für die Ringer-Hochburgen in Luckenwalde, Frankfurt (Oder) und Potsdam ist diese Entscheidung ein herber Schlag. Die Sportler, deren Lebensplanung zum großen Teil darauf ausgerichtet ist, die Kommunen, die mit Sporthallen, Betriebskosten und Internaten große Unterstützung geben und die Schulen, die, wie in Luckenwalde, jüngst zu Eliteschulen des Sports benannt wurden, sind jetzt extrem verunsichert.

Ich unterstütze deshalb Sportministerin Martina Münch in ihrer Forderung an den Deutschen Olympischen Sportbund, sich dafür einzusetzen, diese Entscheidung des IOC rückgängig zu machen.