Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Familienfest am 1. Mai

Zum 17. Mal lädt die Linkspartei.PDS am 1. Mai zum Familienfest von 14.00 bis 18.00 Uhr auf den Luckenwalder Boulevard ein. Aus diesem Anlass erklärt die Kreisvorsitzende Kornelia Wehlan:

Zum 17. Mal lädt die Linkspartei.PDS am 1. Mai zum Familienfest von 14.00 bis 18.00 Uhr auf den Luckenwalder Boulevard ein. Aus diesem Anlass erklärt die Kreisvorsitzende Kornelia Wehlan:

Wie schon im vergangenen Jahr wird auch in diesem Jahr die Mindestlohnkampagne der Linkspartei die inhaltliche Ausrichtung des Maifestes bestimmen. Anders als im letzten Jahr ist nun auch die SPD mit im Boot und hat mit ihrem Unterschriftenaufruf „Deutschland braucht Mindestlöhne“ unsere Forderungen aus dem Bundestagswahlkampf 2005 übernommen. Damit besteht rein rechnerisch eine Mehrheit im Bundestag für einen gesetzlichen Mindestlohn. Das ist gut für Millionen Frauen und Männer, die in Deutschland trotz Arbeit in Armut leben. Vorausgesetzt, die SPD lässt den Worten auch Taten folgen. Wir werden die SPD beim Wort nehmen und die Unterschriftenaktion unterstützen und auch in die Landtage und in den Bundestag Anträge dazu einbringen.
Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Volksinitiative für ein Sozialticket in Brandenburg, die am 1. Mai gestartet wird. Gemeinsam mit dem Brandenburger Arbeitslosenverband, dem DGB, der Grünen Liga, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, ver.di Brandenburg, der Volkssolidarität und der WASG gehört die Linkspartei zu den Initiatoren. Ziel ist es, ab 2008 ein Sozialticket in Brandenburg einzuführen. In Berlin gibt es das Sozialticket bereits. Ticketberechtigt sollen Menschen sein, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (SGB II), Grundsicherung im Alter oder Sozialhilfe (SGB XII) beziehen und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. 20.000 Unterschriften sind notwendig, um für diese Betroffenengruppen Mobilität zu sichern und Ausgrenzung zu verhindern.

Ein besonderer Höhepunkt für den Kreisverband ist am 1. Mai die öffentliche Präsentation der Broschüre „Standhafte Antifaschisten“, die der Kreisverband der Linkspartei.PDS herausgegeben hat. Ernst Kloß, aus Luckenwalde, Karl Schlombach aus Großbeeren und Erich Jeserick aus Jüterbog stehen stellvertretend für viele Menschen, die sich dem Faschismus entgegenstellten und für Gerechtigkeit und eine bessere Gesellschaft aufopfernd tätig waren. „Ohne gründliches Wissen um seine Geschichte kann auf Dauer kein Volk bestehen.“, sagte Roman Herzog in einer Rede als Bundespräsident. Mit der Broschüre greifen wir erneut* diesen Anspruch auf und wenden uns gegen jeden Versuch, die Verbrechen des Nationalsozialismus aus der geschichtlichen Erinnerung auszublenden oder zu verharmlosen. Dabei ist ein Lernen aus der Geschichte, die regionale Aufarbeitung und die konkrete Suche nach Zeugnissen sowie Orten unverzichtbar.