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Fortsetzung der Landtour

Auch heute ging es wieder übers Land und die erste Station war Jüterbog. Da der Bürgermeister Herr Raue noch in einem etwas länger dauernden Termin mit dem Landesamt für Bauen war, konnte ich noch ein bisschen das über 500 Jahre alte Rathaus erkunden. Gleich rechts neben dem Bürgermeisterzimmer eine Tür, die in den Turm führt. Geht man heute diesen Gang hinauf, so die Sekretärin, kommt man zum Kämmerer der Stadt. Ja, die Finanzen muss man schön zusammenhalten und schützen …

Auch heute ging es wieder übers Land und die erste Station war Jüterbog. Da der Bürgermeister Herr Raue noch in einem etwas länger dauernden Termin mit dem Landesamt für Bauen war, konnte ich noch ein bisschen das über 500 Jahre alte Rathaus erkunden. Gleich rechts neben dem Bürgermeisterzimmer eine Tür, die in den Turm führt. Geht man heute diesen Gang hinauf, so die Sekretärin, kommt man zum Kämmerer der Stadt. Ja, die Finanzen muss man schön zusammenhalten und schützen …
Der Bürgermeister informierte über die aktuellen Projekte in der Stadt, wie den Neubau der Kita und den Kauf des Grundstückes altes Kino „Schauburg“ - alles denkmalgeschützte Häuser mit den entsprechenden Auflagen. Wir machten einen Stadtrundgang dahin. Kurz hinter dem Kino die alte Polizeiwache, die noch zu Schönbohms Zeiten geschlossen wurde. Kein schöner Anblick: zerbrochene Fensterscheiben, der Verfall schaut aus dem Mauerwerk und alles in privater Hand. Das macht der Stadt Probleme. Dann das Mittagessen im Schmied zu Jüterbog. Eine leckere Speisekarte … Kann ich nur empfehlen.
Ja, das mittelalterliche Jüterbog ist immer eine Reise wert.

Weiter ging es nach Niedergörsdorf. Zuerst ein Besuch in der alten Grundschule – heute Friseur und Pflegeheim. Alles noch gut im Betrieb – ein Plausch mit den Pflegebeschäftigten und im Friseur nebenan. Wir wünschten uns zum Abschied Gesundheit und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Der Treff fürs nächste Jahr im Sommer wurde verabredet.
Dann, nur ein paar Schritte weiter an der Turnhalle die Sportgruppe Niedergörsdorf. Die Jüngste ist 49 – die Älteste ist 80 Jahre. Gemeinsam mit ihrer Physiotherapeutin werden Dehnübungen, Geschicklichkeit und ein bisschen Ausdauer absolviert. Bei den Temperaturen – Hut ab. Ein kleiner Smalltalk war auch drin und so erfuhr ich, dass Frauen auch im Pflegeheim ehrenamtlich helfen. Sie fahren mehrmals in der Woche die Pflegebedürftigen mit ihren Rollstühlen aus, erzählen mit ihnen und werden regelrecht erwartet.
Zum Abschluss: Bürgermeistergespräch mit Herrn Rauhut. Natürlich war die Landratswahl im Kreistag Thema, aber auch die Bürgermeisterwahl in Niedergörsdorf, die mit der Bundestagswahl stattfindet. Weitere Themen waren die Verjährungsregelung zu den altangeschlossenen Grundstücken beim Abwasser, der Ausgleichsfond für die Kommunen und die aktuellen Diskussionen zur Gemeindegebietsreform. Schnell noch ein freundliches Hallo bei Frau Schlanke in der Gemeindeverwaltung und dann ging es wieder Richtung Luckenwalde.