Impfzentrum eröffnet: Fläminghalle Luckenwalde ab heute Corona-Impfzentrum - weitere Terminvergabe ist abhängig von der Lieferung des Impfstoffs
Planmäßig eröffnet wurde das Corona-Impfzentrum Luckenwalde am 2. Februar 2021. Die operative Leitung hat der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e. V. übernommen, die Impfungen werdem von Vertragsärzt*innen der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) durchgeführt. Luckenwalde ist das zehnte Corona-Impfzentrum im Land Brandenburg.
Beim Start des Impfzentrums waren mit vor Ort: Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, Kornelia Wehlan, Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB, Elisabeth Herzog-von der Heide, Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde, sowie Christoph Janoschek, operativer Leiter (DRK).
Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (B90/ Grüne): „Es ist wichtig, dass wir trotz derzeitiger Impfstoffknappheit die Impfzentren wie geplant in allen Landesteilen eröffnen. Wir brauchen gut eingespielte Abläufe und Strukturen. Sobald mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen, sind wir so in der Lage, schnell und sicher viele Menschen entsprechend der Impfempfehlungen des Bundes zu impfen. Die Aufgabe des Landes ist es, die Impfkapazitäten aufzubauen. Und das machen wir in Brandenburg – dank der großartigen Unterstützung vieler Partnerinnen und Partner – gut.“
KVBB-Vorstandsvorsitzender MUDr./ČS Peter Noack: „Aufgrund des aktuellen Impfstoffmangels können wir hier im Impfzentrum leider nur stark vermindert mit rund 70 Impfungen pro Tag den Impfbetrieb starten. Dennoch ist die heutige Eröffnung ein wichtiger Schritt. Zum einen geht es darum, die Impfungen über die Impfzentren flächendeckend ins Land Brandenburg zu bringen. Zum anderen sind wir vorbereitet und können die Kapazität schnell hochfahren, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.“
Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE): „Die Eröffnung des Impfzentrums hier in Luckenwalde ist ein positives Zeichen, auf das viele Menschen im Landkreis Teltow-Fläming gewartet haben und mit dem sie große Hoffnungen verbinden. Ab sofort könnten hier theoretisch täglich ca. 600 Menschen geimpft werden. Ich hoffe sehr, dass diese Pläne so schnell wie möglich Realität werden. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass vor allem hochbetagte und hilfebedürftige Menschen unterstützt werden, um Termine und Impfungen zu erhalten.“
Im Auftrag des Landes organisiert die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg die Einrichtung der ersten elf Impfzentren in Brandenburg.
