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Felix Thier
Wappen des Landkreises Teltow-Fläming, zu sehen im Foyer des Kreishauses in Luckenwalde.
Das Foto zeigt das Wappen des Landkreises Teltow-Fläming im Foyer des Kreishauses in Luckenwalde.

www.teltow-flaeming.de

IW-Regionalranking 2026: Teltow-Fläming bleibt wirtschaftsstarke Zukunftsregion

Der Landkreis Teltow-Fläming gehört nach wie vor zu den wirtschaftsstarken und attraktiven Regionen Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt die am 12. Mai 2026 veröffentlichte aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Verglichen und analysiert wurde die Situation in 400 Landkreisen und kreisfreien Städten. Grundlage dafür waren 14 Indikatoren aus den Themenbereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Lebensqualität.

Spitzenwerte der Brandenburgischen Landkreise im Bundesvergleich

Brandenburg ist mit 77,8 Prozent das Flächenland mit dem höchsten Anteil an Gewinnerregionen. Das Ranking bestätigte erneut die ausgezeichnete Stellung des Dreiergespanns der Landkreise Dahme-Spreewald (Platz 12 im Niveauranking), Potsdam-Mittelmark (Platz 37) und Teltow-Fläming (Platz 43). Auch der Landkreis Barnim (Rang 53) sowie die kreisfreie Stadt Potsdam (Rang 58) konnten sich in der Studie deutlich vor der Bundeshauptstadt Berlin (Platz 89) behaupten.

Erfreulich ist zudem die Spitzenposition der kreisfreien Stadt Cottbus im Dynamikranking. Hier zeigen sich die positiven Auswirkungen der Strukturförderung von Bund und Land für die Lausitzregion.

Starke Industrie als Rückgrat der Region

Kreistagsvorsitzender Danny Eichelbaum betont: „Teltow-Fläming ist und bleibt wirtschaftsstark – mit einer pulsierenden industriellen Basis und einem nach wie vor hohen Beschäftigungsanteil im verarbeitenden Gewerbe. Das ist unter anderem das Ergebnis der engagierten Arbeit von Unternehmen wie zum Beispiel Rolls Roys in Dahlewitz und MTU in Ludwigsfelde, die ihre Betriebsstätten kontinuierlich erweitern. Vor allem aber ist es den Menschen zu verdanken, die dort arbeiten. Verwaltung und Politik müssen deshalb die Voraussetzungen schaffen, damit Planungs- und Bauentscheidungen zügig getroffen werden können.“

Landrätin Kornelia Wehlan pflichtet dem bei: „Politik, Verwaltung und Bürgerschaft müssen gerade in Zeiten größter Herausforderungen an einem Strang ziehen. Wichtig ist auch der hohe Anteil wissensintensiver Industrie in Teltow-Fläming, der deutlich über dem Brandenburger Landesdurchschnitt liegt. Hier zeigt sich das große Potenzial von Forschung und Entwicklung in unserer Region. Das kompensiert zumindest teilweise den fehlenden Hochschulstandort, der für eine dynamische Entwicklung von großer Bedeutung wäre. Letztendlich sind es die Menschen, die einem Landkreis sein Gesicht geben.“

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