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Kein Plan mit neuem Fahrplan

Zum ersten Tag des Winterfahrplanes der S-Bahn erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Kornelia Wehlan:

Zum ersten Tag des Winterfahrplanes der S-Bahn erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Kornelia Wehlan:

Ab heute gilt der neue „Winter“-Fahrplan der S-Bahn mit weniger Takten und geringer 60 km/h Geschwindigkeit. Mit Verspätungen von teilweise über 15 Minuten kann von FahrPLAN aber kaum gesprochen werden. Verspätungen gibt es nach wie vor. Das ist gut dokumentiert und nachzuverfolgen im neuen Liveticker unter http://www.zugausfall.de/web/home.php.
 

Dabei sind bereits durch den neuen Fahrplan längere Fahrzeiten vorprogrammiert und Pendlerinnen und Pendler können dadurch ihre Anschlüsse mit dem Bus oder dem Zug nicht erreichen. Halbstündige Wartezeiten sind keine Seltenheit. Der Dumme ist wieder der Fahrgast.

Wenn Bahnchef Grube sich bereits vorab entschuldigt, dass er auch mit dem neuen Fahrplan keine Garantien übernehmen kann und schon gar nicht, wenn der Winter kommt, fragt man sich, ob die Verantwortlichen an der richtigen Stelle sitzen bzw. es der falsche Verantwortliche ist.

DIE LINKE fordert die Einhaltung des nun festgelegten Fahrplans und die zügige Rückkehr zum vertraglich vereinbarten Normalverkehr. Längst überfällig ist die Entscheidung über die für Januar versprochene Entschädigungsleistung der S-Bahn für Fahrgäste, insbesondere für die mit Monats- bzw. Jahreskarten. Dadurch geht immer mehr Vertrauen verloren.

Die S-Bahn muss - wie in anderen Verkehrsunternehmen auch - so ertüchtigt werden, dass mit dem Winter kein Dauerchaos programmiert ist. Hier ist der Eigentümer Bund gefordert, endlich zu handeln.