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Landkreis TF
Landrätin Kornelia Wehlan (Die Linke)
Das Foto zeigt Kornelia Wehlan.

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Klares Zeichen gegen Bedrohungen und Gewalt gegenüber Mitarbeitenden

Schutz der Beschäftigten hat höchste Priorität

Mit großer Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir die jüngsten Angriffe in Behörden und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zur Kenntnis genommen.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, bei unseren Kolleginnen und Kollegen von Elbe-Elster bis zur Prignitz sowie bei allen Menschen, die dieses unfassbare Ereignis verarbeiten müssen.

Die schrecklichen Taten führen uns auf dramatische Art vor Augen, unter welchen Belastungen Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe häufig arbeiten. Sie begegnen täglich Menschen in schwierigen Lebenssituationen, treffen Entscheidungen von großer Tragweite und stehen für den Schutz der Kinder und Jugendlichen ein. Das geschieht oftmals unter hohem fachlichem, emotionalem und persönlichem Druck.

Aber nicht nur dort, sondern auch in anderen Fachämtern unserer Verwaltung sind Beschäftigte einem hohen persönlichen Druck ausgesetzt, weil regelmäßig Entscheidungen rechtstreu zu treffen sind, die für Bürgerinnen und Bürger persönliche, familiäre oder wirtschaftliche Auswirkungen haben können.

„Ich sage ganz deutlich: Bedrohungen, Beleidigungen, Einschüchterungen oder Gewalt gegen Beschäftigte werden nicht akzeptiert. Jedem einzelnen Fall wird strafrechtlich nachgegangen. Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für mich höchste Priorität. Denn unsere Beschäftigten sind Staatsdiener und leisten jeden Tag verantwortungsvolle Arbeit für die Menschen in unserem Landkreis. Sie treffen Entscheidungen, begleiten Familien in schwierigen Situationen und übernehmen Verantwortung für das Gemeinwohl. Dafür verdienen sie Anerkennung – und sie verdienen es, ihre Arbeit in einem sicheren Umfeld ausüben zu können“, betont Landrätin Kornelia Wehlan (Die Linke).

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