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Foto: Felix Thier

Riesenerfolg für DIE LINKE in Teltow-Fläming – Konni Wehlan ist Wahlsieger

Der sensationelle Wahlerfolg bei der erstmaligen Direktwahl des Landrates kennt nur einen Namen – unsere Konni! Sie hat höchste Erwartungen übertroffen und gegen vier Kandidaten das bislang beste Wahlergebnis für die Linkspartei im Landkreis erreicht.

Der sensationelle Wahlerfolg bei der erstmaligen Direktwahl des Landrates kennt nur einen Namen – unsere Konni! Sie hat höchste Erwartungen übertroffen und gegen vier Kandidaten das bislang beste Wahlergebnis für die Linkspartei im Landkreis erreicht.

Der unvergessliche 14. April mit der Verkündung der Stichwahlergebnisse im Kreistagssaal fand eine glückliche Siegerin.

Die Feierlaune der Sympathieträger für Konni und alle Gratulanten bekundeten höchsten Respekt für die Gestaltung der Direktwahl. Diese Stimmung mit parteiübergreifender Anerkennung krönte intensive Wahlvorbereitung. Die Woge der Erleichterung zum Wahlabschluss entfachte Gratulationsovationen für eine Frau von uns. Das Wahlergebnis dieser Personenwahl ist eine Entscheidung der Wählerinnen und Wähler, erstmals mit über 16-Jährigen, für Wahlinhalte, die mit Fachkompetenz und Konsequenz umgesetzt werden. Mit Erfahrungen aus Jahrzehnten kommunalpolitischer Tätigkeit und politischer Erfolge auf Landesebene ist unsere Konni nie abgehoben, jedoch aufgestiegen.
Als bodenständige Agraringenieurin weiß sie, wie wichtig der Bürgerkontakt an der Basis für die Kreispolitik ist. Keiner der vier Wahlverlierer konnte unsere Kandidatin in glaubwürdiger Ausstrahlung übertreffen.

Die Wählenden haben sich besonders für Eigenschaften entschieden, die auf Vertrauen, Ehrlichkeit und politische Fairness basieren. Bekanntheitsgrad durch Kontinuität der Anstrengungen für bessere Lebensverhältnisse vor Ort hat andere Auswirkungen auf Wahlverhalten als der Kenntnisstand der Staatsanwaltschaft in Neuruppin. Es hat sich als Nachteil für diese Wahl erwiesen, dass besonders vor der Stichwahl wenige Impulse von SPD, CDU und FDP für die Schaffung einer erfolgsversprechenden Wahlatmosphäre ausgegangen sind. Von Mitverantwortung, die Landratswahl über die Wahlbeteiligung erfolgreich zu gestalten, war wenig zu spüren. Im Gegenteil, die Mobilisierung für die demokratische Entscheidungsfindung wurde Parteiegoismen untergeordnet. Das war und ist wenig hilfreich.

Mit dem Frühling kommt jedenfalls kluge und charmante Bewegung in die Kreispolitik. Folgeentscheidungen für die Verantwortung in der Kreisverwaltung und die Fraktionen des Kreistages stehen an. Allen voran sind die Gremien der Parteien gefordert, verantwortungsbewusst den Willen der Wählerinnen und Wähler – als auch der Wahlberechtigten – zu respektieren.

Für Spannung ist gesorgt, die Lage in den Wahlveranstaltungen ist hinreichend dargestellt. Nichts wird leichter mit dieser Wahl. Sicher ist, die Dominanz einer vermeintlichen Überlegenheit der SPD in Teltow-Fläming ist gebrochen. Das deutlichste Wählervotum widerspiegelt die Erwartungen für den Neuanfang. Bürgernähe durch Transparenz, Politikverständnis für das Machbare sowie Ehrlichkeit im Miteinander können Grundlage des Erfolgs werden!

Diese Wahlen haben allein die Wahlberechtigten entschieden, Konni hat sich leidenschaftlich eingesetzt, Sponsoren, Organisatoren, Mediengestalter haben geholfen, die Mitglieder von Basisorganisationen unterstützten die Wahlzeit. Alle Beteiligten können voller Stolz auf den Wahlerfolg sein.

Jürgen Akuloff, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Teltow-Fläming


Die Zahlen: Wahlbeteiligung bei 22,7%; 66,2% davon für Kornelia Wehlan (20.154 Stimmen); Frank Gerhard 33,8% (10.282 Stimmen)Notwendiges Quorum (15% aller Wahlberechtigten): 20.695 Stimmen, es fehlten also nur 541 Stimmen für die Wahl von Kornelia Wehlan.