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Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zum ersten Runden Tisch Flüchtlingshilfe TF gefolgt. Dieser Konstitution sollen vierteljährliche Treffen folgen.

Runder Tisch Flüchtlingshilfe Teltow-Fläming: Unterbringung und Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen - Fragen, Antworten & Dank für ehrenamtliches Engagement

Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe Teltow-Fläming hat sich am 10. Oktober 2015 konstituiert. Er versteht sich als Netzwerk für Vertreterinnen und Vertreter von Bürgerinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen, Behörden, der Kirche und vielen anderen Bereichen der Zivilgesellschaft, die gemeinsam die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen im Landkreis Teltow-Fläming unterstützen wollen.

Landrätin Kornelia Wehlan:

"Ich habe mich sehr gefreut, dass weit über 100 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt haben, um im Friedrich-Gymnasium miteinander ins Gespräch zu kommen sowie Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Sie alle fühlen sich einem Thema verpflichtet, dass auch unsere Verwaltung mit all ihren Behörden vor große Herausforderungen stellt und in Atem hält."

Die Landrätin dankte allen ehrenamtlich wie auch professionell mit der Unterbringung und Integration der Flüchtlinge beschäftigten Menschen in Teltow-Fläming für ihr großes Engagement. Gleichzeitig verdeutlichte sie die Möglichkeiten und Grenzen sowie Spielregeln behördlichen Handelns. Fest stehe, dass die Mammutaufgabe der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen nur dann gelöst werden könne, wenn Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an einem Strang ziehen. 

Die komplette Rede von Kornelia Wehlan ist unter folgendem Link nachzulesen:

Die Veranstaltung bot den vielen ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern Gelegenheit, miteinander ins Gepräch zu kommen, sich zu vernetzen und Fragen zu stellen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde, des Gesundheitsamts und der Volkshochschule standen wie Sozialdezernentin Kirsten Gurske, unter deren Federführung die Unterbringung der Asylbewerber in der Kreisverwaltung organisiert wird, Rede und Antwort. Ebenso Jobcenter-Chefin Anja Spiegel, die Möglichkeiten der Beschäftigung und des Arbeitsmarktes erläuterte. Sie wertete die Zuwanderung so vieler Menschen in ein Land, dessen Demographieprobleme aus eigener Kraft nicht lösbar wären, als "Konjunkturprogramm".

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Quelle: www.teltow-flaeming.de