Ursache und Wirkung
Zu den aktuellen Protesten der Eltern und Schüler am Friedrich-Gymnasium Luckenwalde erklärt die hiesige Landtagsabgeordnete der LINKEN, Kornelia Wehlan:
Zu den aktuellen Protesten der Eltern und Schüler am Friedrich-Gymnasium Luckenwalde erklärt die hiesige Landtagsabgeordnete der LINKEN, Kornelia Wehlan:
Die Umsetzungen von Lehrern sind nicht neu und betreffen bei weitem auch nicht nur das Friedrich-Gymnasium in Luckenwalde. Sie sind Ausdruck einer verfehlten Bildungspolitik von SPD und CDU, wo seit Jahren sinkende Schülerzahlen mit der Kürzung von Lehrerstellen beantwortet werden. Seit 2004 wurden in Brandenburg 4.400 Lehrerstellen gekürzt und 198 öffentliche Schulen geschlossen. Dabei fehlt es dem Brandenburger Bildungssystem an Qualität. Knackpunkte sind die unzureichende Personalausstattung und eine chronische Unterfinanzierung. DIE LINKE im Landtag hat diese Probleme mit Anträgen für mehr Personal, Förder- und Teilungsunterricht, kleinere Klassen und eine größere Vertretungsreserve in den letzten Jahren mehrmals thematisiert. Unsere Vorschläge wurden abgelehnt. Aus Sicht der Landesregierung besteht nach wie vor ein Lehrerüberhang und deshalb sind die Stundenzuweisungen an die Schulen so eng bemessen und kommt es Jahr für Jahr zu Umsetzungen von Lehrern.
DIE LINKE nimmt die aktuellen Probleme im Land zum Anlass, in der nächsten Landtagssitzung eine Aktuelle Stunde zum Thema „Mehr Qualität für Bildung – Umsteuern jetzt“ durchzuführen. Wir werden dabei unsere Vorschläge einbringen. Über eine Mündliche Anfrage an die Landesregierung werde ich auch das Thema Friedrich-Gymnasium ansprechen.
