Verjüngungskur für Ortsdurchfahrt: Kreisstraße 7210 in Jüterbog für 2,3 Millionen Euro saniert
Nach umfangreichen Bauarbeiten wurde die Kreisstraße 7210 in der Ortsdurchfahrt Jüterbog am 1. Juli 2020 wieder für den Verkehr freigegeben. Rund 2,3 Millionen Euro haben der Landkreis Teltow-Fläming, die Stadt Jüterbog und der Wasser- und Abwasserverband (WAZ) Jüterbog-Fläming in die gemeinsame Baumaßnahme investiert.
Offizielle Freigabe der Straße
Mit einem feierlichen Banddurchschnitt erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe vor Ort. Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE), Kreistagsvorsitzender Danny Eichelbaum, Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue, Kreis-Beigeordneter Johannes Ferdinand sowie Vertreter des Wasser- und Abwasserzweckverbands Jüterbog-Fläming und des bauausführenden Unternehmens Strabag haben den symbolischen Schnitt durchs Band vollzogen.
Grundhafter Ausbau
Rund 765 Meter, das entspricht fast zehn Prozent der Länge der Kreisstraße, wurden seit Mai 2019 grundhaft saniert. Die Maßnahme war langwierig, aber kürzer als geplant.
Bei Beginn der Bauarbeiten im Mai 2019 waren die Fahrbahn marode, die Gehwege in schlechtem Zustand und die Wartebereiche in den Bushaltestellen desolat. Es gab keine Niederschlagsentwässerung. Die Dachentwässerung über den Gehweg war teilweise offen und somit ein Sicherheitsrisiko für Fußgänger*innen.
Aufgrund der erheblichen Mängel entschloss man sich mit Zustimmung des Kreistags Teltow-Fläming für einen grundhaften Ausbau. Insgesamt wurden mehr als 2,3 Millionen Euro investiert – mehr als eine Million vom Landkreis TF, knapp 800.000 Euro von der Stadt Jüterbog und mehr als 520.000 Euro vom WAZ.
Dank an Beteiligte und Anwohner*innen
„Ein abgestimmtes Vorgehen in dieser Art ist nicht selbstverständlich. Deshalb danke ich allen Beteiligten herzlich“, so Landrätin Kornelia Wehlan (DIE LINKE).
Damit verband sie auch ein Dankeschön für die Geduld der Anwohner*innen während der nicht immer einfachen Bauphase: „Mit der Fertigstellung der Straße hat sich ihre Qualität um ein Vielfaches verbessert. Der Vorher-Nachher-Zustand der Straße zeigt das deutlich und das sollte für die Einschränkungen entschädigen.“
