Verkehrsgipfel muss Mobilität der Brandenburger Pendler sichern
Im Zusammenhang mit dem Chaosjahr bei der Berliner S-Bahn, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN im Brandenburger Landtag, Kornelia Wehlan:
Im Zusammenhang mit dem Chaosjahr bei der Berliner S-Bahn, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN im Brandenburger Landtag, Kornelia Wehlan:
Das Land Brandenburg beteiligt sich an der Finanzierung des Berliner S-Bahnverkehrs. Das hat seinen guten Grund, da über diesen Weg auch den Mobilitätserfordernissen aus Brandenburger Sicht Rechnung getragen wird. Mit dem inzwischen einjährigen Chaos im Berliner S-Bahnverkehr, ist der Vertrag allerdings infrage gestellt. Es ist deshalb richtig, wenn das Land Brandenburg nicht erbrachte Leistungen auch nicht finanziert. Viel schwerer aber wiegt die Mobilitätseinschränkung für Brandenburger Pendler. Diese Probleme müssen deshalb schnell durch alternative Angebote im ÖPNV behoben werden. Hier wäre das durch Brandenburg zurückgehaltene Geld aus dem S-Bahnvertrag kurzfristig gut angelegt.
Notwendig ist deshalb ein Verkehrsgipfel Berlin-Brandenburg unter Einbeziehung aller Verkehrs- und Verantwortungsträger, der diese Fragen klärt. Dazu gehören für DIE LINKE auch eine schnelle und wirksame Fahrgastentschädigung sowie längerfristige Strategien, wie zum Beispiel Überlegungen zur Kommunalisierung der S-Bahn, um dem ständigen Renditedruck wirksam zu begegnen.
